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Pressemitteilung vom 23.02.2026    

Neuwied auf Wachstumskurs: Meilenstein bei Gewerbeflächenentwicklung erreicht

In Neuwied wurde ein Fortschritt in der Entwicklung neuer Gewerbeflächen erzielt. Mit der Übergabe einer Machbarkeitsstudie und der Aufnahme in ein Landesförderprogramm stehen nun alle Zeichen auf Expansion.

(Fotos: Martin Hahn)

Neuwied. Die Stadt Neuwied hat einen Schritt in der strategischen Entwicklung von Gewerbeflächen im Bereich Friedrichshof gemacht. Die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt und Innenminister Michael Ebling überreichten die Machbarkeitsstudie für das etwa 75 Hektar große Gebiet an Oberbürgermeister Jan Einig. Gleichzeitig wurde Neuwied in das Landesprogramm "Turboflächenentwicklung" aufgenommen, von dem landesweit 13 Regionen profitieren.

Planung seit 2021
Seit 2021 verfolgt die Stadt mit Unterstützung der politischen Mehrheit im Stadtrat das Ziel, Flächen von privaten Eigentümern zu erwerben. Diese sollen zu Gewerbeflächen für Unternehmen aus den Bereichen innovativer Technologien, Dienstleistungen und Produktion entwickelt werden. Ziel ist es, neue Arbeitsplätze zu schaffen und die wirtschaftliche Stärke der Region zu fördern. Hintergrund ist die hohe Nachfrage nach geeigneten Ansiedlungsflächen.

Nach einem langwierigen Genehmigungsverfahren und Widerständen im Stadtrat erhielt das Projekt im Dezember die kommunal aufsichtliche Zustimmung. Damit kann die konkrete Umsetzung beginnen. Das Bündnis für Neuwied - bestehend aus CDU, Bündnis 90/Die Grünen, FDP, FWG und BSW - sieht dies als Bestätigung ihrer langfristigen Stadtentwicklungsstrategie.



Blick nach vorn
Martin Hahn, Fraktionsvorsitzender der CDU im Stadtrat, betonte die Bedeutung dieses Schrittes: "Wir verfolgen seit Jahren eine klare Stadtentwicklungsstrategie: Wirtschaft stärken, Arbeitsplätze schaffen und gleichzeitig attraktiven und bezahlbaren Wohnraum entwickeln. Nur wenn wir neue Unternehmen ansiedeln, sichern wir dauerhaft unsere finanzielle Handlungsfähigkeit. Und nur mit einer starken wirtschaftlichen Basis können wir in Kitas, Schulen, Sportanlagen, unsere Innenstadt und unsere Stadtteile investieren. Wachstum, Wohnraum und Lebensqualität gehören für uns untrennbar zusammen."

Mit der vorliegenden Machbarkeitsstudie beginnt nun die Phase der konkreten Umsetzung. Die Stadtspitze plant, nach dem Erwerb der Flächen zügig die Erschließung und Vermarktung voranzutreiben, um Neuwied zukunftsfähig zu machen. (PM/Red)


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