Rockspektakel dank "Metakilla" im KulturWerk in Wissen
Von Wolfgang Rabsch
"Metakilla - The Original Metallica Tribute", so nennt sich die vierköpfige Band aus dem Saarland, die in den Westerwald reiste, um im Kulturwerk Wissen den Fans zu zeigen, dass es möglich ist, Fans nicht nur zu begeistern, sondern sogar in Ekstase zu versetzen. Was gestern Abend (21.Februar) im Kulturwerk in Wissen abging, ist mit Worten kaum zu fassen. Man muss live dabei gewesen sein, nur so kann verstanden werden, welches Glück mehrere hundert Fans erleben durften.
Wissen. Um die Band näher vorzustellen, ist es sinnvoll, die Worte zu verwenden, mit denen die Band sich selbst beschreibt: "Die große Liebe und Leidenschaft zur Musik von Metallica ist einer der Hauptgründe, was uns vier Vollblutmusiker aus dem Saarland seit der Gründung im Jahr 2005 als überzeugendste Metallica Tribute Band Deutschlands so erfolgreich macht. Mit zahlreichen hochkarätigen Shows haben wir uns einen festen Platz in der professionellen Tribute-Szene erspielt.Einen sehr großen Wert legen wir dabei auf unser Showkonzept, bei der die perfekte Darbietung mit verblüffender Ähnlichkeit im Vordergrund steht. Mitunter sind alle Instrumente Originale oder speziell nachgebaute Einzelstücke, wie sie auch Metallica auf den größten Bühnen der Welt spielen. Selbst die Kleidung ist unverwechselbar. Wie bei unseren großen Vorbildern wird für eine unbändige Energie und den typischen brachialen Metallica Sound gesorgt. Die Fans bekommen ein ganzes Hitfeuerwerk aus allen Metallica-Alben geboten. Wir leben und atmen Metallica." Jeder Besucher des Konzerts würde diese Beschreibung sofort zu 100 Prozent zustimmen.
Feierwütige Fans außer Rand und Band
Apropos Besucher: Ein altersmäßig gemischtes Publikum folgte begeistert dem Konzert, wobei auffiel, dass fast jeder Metallica-Shirts oder Hoodies trug, wilde Bärte und Lederklamotten gab es dazu. Neben Männern in "Rockerkluft" feierten auch viele Frauen und Kinder zur Musik von "Metakilla".
Als die Band die Bühne betrat, schlug ihnen bereits ohrenbetäubender Jubel entgegen. Diese Vorschusslorbeeren rechtfertigte “Metakilla“ im gesamten zweieinhalbstündigen Konzert. Äußerlich ähnelten die “Saarländer“ fast ihren großen Vorbildern James Hetfield, Lars Ulrich, Kirk Hammett und Robert Trujillo. Mit unglaublicher Wucht, Dynamik und einem explosiven Sound knallten “Metakilla“ einen Hit nach dem anderen von “Metallica“ in das KulturWerk. Sie experimentierten nicht mit eigenen Interpretationen und Versionen der Hits, sie spielten eins zu eins “Metallica“ und wirkten durch ihre Bühnenpräsenz trotzdem authentisch.
“Metakilla“ verzichtete bei ihrer Bühnenshow auf “Rumhampelei“, so dass die Fans sich voll auf die Musik konzentrieren konnten. Der Band gelang fast spielerisch, die Genres des Heavy Metal und Trash Metal zu bedienen. Nach kurzer Zeit war bereits die Symbiose zwischen Band und Publikum hergestellt. Überall waren fliegende Köpfe beim Headbanging zu beobachten, selbst in den hinteren Reihen. Von der Band animiert, konnten die Fans ihre Gesangskünste unter Beweis stellen, auch wenn bei manchen nur noch ein Krächzen aus der Kehle kam.
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Fans kamen von weit her
Ein Fan, Markus, aus einem Ort bei Mayen, fiel dem Autor dieses Artikels auf, weil er schier entrückt dem Sound der Band lauschte, um beim nächsten Song wild zu tanzen. Er klärte auf: “Als ich vom Konzert von “Metakilla“ in Wissen hörte, war für mich klar, dass ich diese Chance unbedingt nutzen wollte. Darum bin ich auch sehr gerne aus der Eifel angereist. Auch weil ich seit Jahrzehnten Fan von “Metallica“ bin. Ich bin restlos begeistert von dem, was ich hier erleben darf. Wenn ich die Augen schließe, habe ich das Gefühl, dass Hetfield und Co. auf der Bühne stehen. Die Stimmung ist einfach phänomenal, der satte Sound der Band und die feiernden Fans schaffen eine grandiose Atmosphäre, die man bei einem Stadionkonzert so nicht erleben kann“. Wahre Worte eines begeisterten Fans.
Chris Beck, der in die Haut von James Hetfield schlüpfte und ihm äußerlich und stimmlich fast wie ein Ei dem anderen glich, ist zwar als alleiniger Sänger der Frontmann. Jedoch wird er von seinen Bandkollegen kongenial unterstützt – zumal diese auch ihr außergewöhnliches musikalisches Können bei Soloeinlagen, egal ob Gitarre oder Schlagzeug, uneingeschränkt unter Beweis stellen konnten.
An dieser Stelle einige der Welthits von “Metallica“, die das KulturWerk zum Beben brachten: “One“, “Master Of Puppets“, “Horseman“, “Orion“, "Nothing Else Matters“; “Whiskey In The Jar“, in einer extra langen Version zum Mitsingen, “Enter Sandman“ und “Fade To Black“.
“Metakilla“ forderte sich und die Fans
Erst nach mehreren Zugaben durfte die Band die Bühne verlassen, wohlwissend das sie ihren Fans ein “Leckerli“ geschenkt hatten, dass diese so schnell nicht vergessen werden. Am Ende des Artikels muss unbedingt ein Umstand erwähnt werden, der das Konzert zum totalen Erlebnis gelingen ließ: “Metakilla“ spielte über zweieinhalb Stunden ohne Pause. Aus diesem Grund gelang es der Band, das Stimmungslevel immer am Anschlag zu halten. Bei vielen anderen Konzerten ist feststellbar, dass eine Pause bei einem Konzert sich als Stimmungskiller erwiesen hat, nicht so bei “Metakilla“.
“Metakilla“ rockte in folgender Besetzung: Daniel Kohn (Bass); Torsten Petry (Drums); Alex Petry (Lead Guitar) ; Chris Beck (Vocals, Guitar)
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