Hochwassergefahr: Neuwieder Feuerwehr schließt erstes Deichtor
Der gestiegene Rheinpegel hat die Neuwieder Feuerwehr dazu veranlasst, das erste Deichtor teilweise zu schließen. Diese Maßnahme dient der Sicherheit und soll mögliche Überschwemmungen verhindern.
Neuwied. Am Donnerstagvormittag, dem 19. Februar, schloss die Neuwieder Feuerwehr in Zusammenarbeit mit den Servicebetrieben (SBN) vorsorglich das Deichtor in der Pfarrstraße. "Es ist eine reine Vorsichtsmaßnahme", erklärte der stellvertretende Wehrleiter Florian Bauer. Dabei wurde nur die unterste Platte eingesetzt. Nach aktuellen Prognosen wird nicht erwartet, dass weitere Schließungen erforderlich sind.
Der Deich, der Neuwied seit 1931 vor Überschwemmungen schützt, erstreckt sich über eine Länge von rund 7,5 Kilometern. Etwa 500 Meter davon bestehen aus einer massiven Deichmauer mit drei Durchfahrtstoren. Das Tor in der Pfarrstraße liegt am tiefsten Punkt und wird daher grundsätzlich als erstes teilweise geschlossen. Red
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