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Nachricht vom 15.02.2026    

Aktualisiert: Jacqueline Pfeifer aus Brachbach holt zweimal Bronze bei den Olympischen Winterspielen

Von Thomas Sonnenschein

Jacqueline Pfeifer hat bei den Olympischen Winterspielen in Mailand-Cortina 2026 die Bronzemedaille im Skeleton gewonnen. Die Entscheidung fiel auf der neuen Olympiabahn in Cortina d’Ampezzo, wo sie sich knapp hinter ihrer Teamkollegin Susanne Kreher und der Österreicherin Janine Flock platzierte.

Jacqueline Pfeifer aufgenommen am 10. Januar 2026 in München. (Foto: Frank May/Team Deutschland/picture alliance)

Brachbach/Cortina d’Ampezzo. Die Olympiasaison 2025/26 begann für Jacqueline Pfeifer mit einem beeindruckenden Sieg beim Weltcup auf der neugebauten Olympiabahn in Cortina d’Ampezzo. Dort setzte sie sich gegen ihre Teamkollegin Hannah Neise durch und sicherte sich ihren Platz bei den Olympischen Winterspielen 2026.

Ihr Know-how liegt im Skeleton, einer Sportart, bei der die Athleten kopfüber einen Eiskanal hinunterfahren und Geschwindigkeiten von mehr als 130 km/h erreichen können.

Spannendes Rennen
Im olympischen Einzelwettbewerb des Skeletons gewann Pfeifer in rasendem Tempo auf dem Bauch liegend die Bronzemedaille. Sie beendete das Rennen mit einer Zeit von 3 Minuten 49 Sekunden und 46 Hundertstelsekunden, nur 14 Hundertstelsekunden hinter ihrer deutschen Teamkollegin Susanne Kreher aus Dresden und 44 Hundertstelsekunden hinter der 36-jährigen Siegerin Janine Flock aus Österreich. Nach dem Rennen feierten Kreher und Pfeifer gemeinsam mit Freudentränen und gratulierten der neuen Olympiasiegerin. Hannah Neise, die in Peking Gold gewann, landete auf dem vierten Platz.



Zweite Bronzemedaille für Pfeifer
Auch bei dem olympischen Mixed-Team-Wettbewerb am Sonntag (15. Februar) landeten die deutschen Teams auf dem Treppchen. Pfeifer sichert sich zusammen mit Teamkollegen Christopher Grotheer die Bronzemedaille, erneut hinter Teamkollegin Kreher. Diese konnte sich mit Axel Jungk über die Silbermedaille freuen. Nur das Team aus Großbritannien, Tabitha Stoecker und Matt Weston, war schneller als die beiden deutschen Teams.

Der Mixed-Team-Wettbewerb fand erstmals bei den olympischen Winterspielen statt. Dabei starten je eine Frau und ein Mann nacheinander.

Jacqueline Pfeifer, geboren 1995 in Siegen-Weidenau, ist bereits seit Jahren eine erfahrene Skeletonpilotin mit mehreren Welt- und Europameistertiteln. Im Jahr 2018 gewann sie die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang. Damals war sie noch unter ihrem Geburtsnamen Jacqueline Lölling bekannt. Seit ihrer Heirat im Sommer 2023 tritt sie unter ihrem neuen Namen an. Heute lebt sie in Brachbach. (TS)


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