Pressemitteilung vom 10.02.2026 
Zukunftssichere Partnerschaft: Kamillus-Klinik und Uniklinik Bonn vertiefen Zusammenarbeit
Die Kamillus-Klinik in Asbach und die Uniklinik Bonn haben ihre erfolgreiche Kooperation weiter ausgebaut. Bei einem Treffen wurden neue Perspektiven für eine intensivere Zusammenarbeit erörtert, die sowohl die regionale Krankenversorgung als auch die Forschung stärken sollen.
Asbach. Im Rahmen eines Informationsbesuchs in der Kamillus-Klinik Asbach diskutierten Vorstandsmitglieder des Universitätsklinikums Bonn (UKB), darunter der Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. med. Uwe Reuter, mit lokalen Politikern und Klinikvertretern über die Zukunft der Zusammenarbeit. Besonders im Fokus stand die Vertiefung der Kooperation zwischen der Kamillus-Klinik und der Uniklinik Bonn, die beide führend in der neurologischen Versorgung sind.
Landrat Achim Hallerbach betonte die Bedeutung der Kamillus-Klinik als wichtigen medizinischen Grundversorger in der Region. "Die Kamillus-Klinik war immer ein starkes Haus, welches auch aus eigener Kraft einen Neustart aus der DRK-Insolvenz schaffte", erklärte Hallerbach. Er unterstrich die Erwartungen an die Landesregierung, die entsprechenden Leistungsgruppen der Klinik zuzuweisen, um eine ganzheitliche Versorgungsstruktur zu ermöglichen.
Ein besonderer Schwerpunkt der Zusammenarbeit liegt auf der Behandlung von Multipler Sklerose (MS). Die DMS-Stiftung NRW als Träger der Kamillus-Klinik engagiert sich seit vielen Jahren für die Versorgung von MS-Patienten. Dr. med. Dieter Pöhlau, Ärztlicher Geschäftsführer der Kamillus-Klinik, lobte die bestehende Kooperation, insbesondere in der Radiologie, als ausgesprochen erfolgreich.
Prof. Dr. med. Uwe Reuter hob die hohe klinische Kompetenz der Kamillus-Klinik hervor und sieht großes Potenzial in der gemeinsamen Verbesserung von Versorgungsprozessen. Christian Bonnen, Vorsitzender des Vorstands der DMSS NRW, betonte den Anspruch, medizinische Qualität mit Innovation und Patientenorientierung zu verbinden.
Beide Häuser sehen in der vertieften Zusammenarbeit die Möglichkeit, medizinische Innovationen schneller in die Versorgung zu überführen und eine qualitativ hochwertige, sektorenübergreifende Behandlung zu gewährleisten. Der Austausch in Asbach markierte einen weiteren Schritt hin zu einer langfristigen Partnerschaft führender medizinischer Einrichtungen. PM/Red
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