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Pressemitteilung vom 07.02.2026    

Gemeinsam Richtung Klimaneutralität: Verbandsgemeinde Linz stellt Konzepte vor

Die Verbandsgemeinde Linz am Rhein lädt zur Abschlussveranstaltung zweier zentraler Zukunftsprojekte ein. Vorgestellt werden das integrierte Klimaschutzkonzept und die kommunale Wärmeplanung. Beide zeigen den Weg zur Klimaneutralität bis 2045.

Logo Klimaschutz Verbandsgemeinde Linz am Rhein. (Bild: Verbandsgemeinde Linz am Rhein)

Linz am Rhein. Die Verbandsgemeinde Linz am Rhein schließt einen wichtigen Arbeitsprozess im kommunalen Klimaschutz ab. Am Montag, 23. Februar 2026, um 18 Uhr, findet im Bürgerhaus St. Katharinen die gemeinsame Abschlussveranstaltung des integrierten Klimaschutzkonzeptes und der kommunalen Wärmeplanung statt. Interessierte Bürger erhalten dort einen umfassenden Überblick über Ziele, Maßnahmen und nächste Schritte.

Grundlagen und Förderung der Konzepte
Die Erstellung der kommunalen Wärmeplanung wurde im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative durch eine Bundesförderung unterstützt. Mit der fachlichen Ausarbeitung beauftragte die Verbandsgemeinde das Institut für angewandtes Stoffstrommanagement der Hochschule Trier. Parallel dazu entstand ein integriertes Klimaschutzkonzept in Zusammenarbeit mit der Integrale Planung GmbH. Beide Konzepte betrachten die Sektoren Strom, Wärme und Verkehr und ergänzen sich strategisch.

Klimaschutzziel und Entwicklung des Konzepts
Die Verbandsgemeinde Linz verfolgt das Ziel, bis 2045 treibhausgasneutral zu werden. Das integrierte Klimaschutzkonzept bildet dafür den strategischen Fahrplan. Die Arbeiten begannen im Mai 2024 mit einer umfassenden Analyse der Treibhausgasemissionen, der bestehenden Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen sowie der Ausbaupotenziale für erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Gemeinsam mit den Ortsbürgermeistern wurde ein Leitbild für den kommunalen Klimaschutz entwickelt.

Beteiligung und Beschlussfassung
In zwei Workshops mit Bürgern, Fachleuten und Mitgliedern des Verbandsgemeinderates wurden konkrete Maßnahmen erarbeitet. Ziel war es, Emissionen zu senken, die Energieeffizienz zu erhöhen und erneuerbare Energien auszubauen. Das integrierte Klimaschutzkonzept wurde am 13. November 2025 vom Verbandsgemeinderat beschlossen und bildet seitdem die Grundlage für zukünftige Klimaschutzmaßnahmen.



Kommunale Wärmeplanung als Schlüsselprojekt
Auch die kommunale Wärmeplanung ist ein zentrales Instrument auf dem Weg zu einer treibhausgasneutralen Wärmeversorgung. Die Arbeiten starteten Ende 2024 mit einer detaillierten Bestandsanalyse. Erste Ergebnisse wurden im Juni 2025 vorgestellt. In zahlreichen Gesprächen mit relevanten Akteuren erfolgte anschließend die Einteilung des Verbandsgemeindegebiets in verschiedene Wärmeversorgungsgebiete.

Strategie für eine klimaneutrale Wärmeversorgung
Auf dieser Basis wurde ein Zielszenario entwickelt, das den Weg zu einer treibhausgasneutralen Wärmeversorgung bis 2045 aufzeigt. Die daraus abgeleitete Wärmewendestrategie berücksichtigt sowohl zentrale Wärmenetze als auch dezentrale Lösungen für einzelne Gebäude. Der kommunale Wärmeplan wurde am 15. Januar 2026 vom Verbandsgemeinderat beschlossen.

Ablauf der Abschlussveranstaltung
Bei der Abschlussveranstaltung werden beide Konzepte noch einmal ausführlich vorgestellt. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Frank Becker und die Klimaschutzmanagerin Andrea Schlüter erläutert Dr. Johanna Pohl von der Integrale Planung GmbH die Inhalte des integrierten Klimaschutzkonzeptes. Anschließend präsentieren Daniel Oßwald und Emanuel Altmeier vom IfaS die Ergebnisse der kommunalen Wärmeplanung. Im Anschluss besteht die Möglichkeit für Fragen und Anmerkungen. Eine vorherige Anmeldung ist bis zum 20. Februar 2026 unter diesem Link erwünscht. (PM/bearbeitet durch Red)


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