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Pressemitteilung vom 04.02.2026    

Grüne Politiker besuchen Frauenbegegnungsstätte UTAMARA in Kasbach-Ohlenberg

Die Grünen-Politiker Ute Ernst, Markus Seemann und Lukas Böhm besuchten die Frauenbegegnungsstätte UTAMARA in Kasbach-Ohlenberg. Bei ihrem Besuch erfuhren sie von den Herausforderungen, mit denen der Verein zu kämpfen hat, insbesondere in Bezug auf die Finanzierung und Unterstützung für gewaltbetroffene Frauen.

V.l.: Gülten Acar, Markus Seemann, Alina Münz, Nergiz Eles, Ute Ernst, Violeta Jasiqi, Lukas Böhm und Thorben Thieme. (Foto: Laura Endler)

Kasbach-Ohlenberg. Gewalt-, Kriegs- und Migrationserfahrungen bei Frauen haben in den letzten Jahren zugenommen, was den Bedarf an dauerhaft finanzierten Anlaufstellen erhöht. Um sich über die Praxis solcher Initiativen zu informieren, besuchten Ute Ernst, Grüne Direktkandidatin im Wahlkreis 3, Markus Seemann, Grüner Direktkandidat im Wahlkreis 4, sowie weitere Vertreter der Grünen die Frauenbegegnungsstätte UTAMARA.

UTAMARA engagiert sich seit 20 Jahren gegen Gewalt an Frauen. Der überwiegend ehrenamtlich getragene Verein bietet Beratungs- und Unterstützungsangebote für Frauen, die von Gewalt betroffen oder vor Krieg geflohen sind. Violeta Jasiqi und andere Ehrenamtliche stellten der Delegation die Arbeit des Vereins vor, die von Sprachkursen bis zur Bereitstellung einer Notunterkunft reicht.

Die Grünen zeigten sich beeindruckt vom Engagement UTAMARAs. Ute Ernst betonte: "Utamara leistet einen unschätzbaren Beitrag für eine demokratische und friedliche Gesellschaft." Sie forderte politische Unterstützung, um die Istanbul-Konvention umzusetzen.



Markus Seemann bot kommunale Unterstützung an
Finanzierung bleibt ein großes Problem für UTAMARA, wie Lukas Böhm erklärte: "Zivilgesellschaftliche Initiativen benötigen endlich eine dauerhafte Grundfinanzierung." Er verwies auf das geplante Demokratiefördergesetz auf Bundesebene und ein entsprechendes Programm auf Landesebene.

Auch die Wohnraumknappheit und die Mobilität bedürftiger Frauen wurden thematisiert. Markus Seemann bot kommunale Unterstützung an: "In den Kommunen des Kreises sind wir gut vernetzt und werden uns dafür einsetzen, Utamara unter die Arme zu greifen." Er hob hervor, dass neue Familiengrundschulzentren in Neuwied entstehen, in die sich die Expertise von UTAMARA einfügen könnte. (PM/Red)


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