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Pressemitteilung vom 04.02.2026    

Große Erpeler Karnevalsgesellschaft feiert 121-jähriges Jubiläum

Mit einem Festkommers hat die Große Erpeler Karnevalsgesellschaft 1905 e.V. am Sonntag ihr bemerkenswertes Jubiläum gefeiert. Die Veranstaltung bot einen Rückblick auf 121 Jahre Vereinsgeschichte und wurde von zahlreichen Ehrengästen begleitet.

Foto: Große Erpeler Karnevalsgesellschaft 1905 e.V.

Erpel. Pünktlich um 11.11 Uhr eröffneten Sitzungspräsident Jörg Buchmüller und Ehrenmitglied Joachim "Waldi" Waldmann den Festkommers mit einer Festrede. In ihrer Ansprache gaben sie einen Überblick über die vergangenen 11 x 11 Jahre der Gesellschaft - eine lebendige Geschichtsstunde, die von den Anfängen bis zur heutigen Vielfalt der GEK reichte. Sie erinnerten an Generationen von Aktiven, schwierige Zeiten und den unermüdlichen Einsatz vieler Ehrenamtlicher, ohne die der Verein heute nicht das wäre, was er ist.

Prinz Rainer I., der seine Prinzessin Sabine "Sum Sum" entschuldigen musste, stellte sich im Rahmen des Festkommers erneut vor. In seiner Rede betonte er, dass Karneval in Erpel weit mehr sei als das Geschehen auf der Bühne: Er lebe von den Menschen dahinter, davor und mittendrin - von Gemeinschaft, Zusammenhalt und gelebter Tradition.

Charmant führte die amtierende Erpeler Weinkönigin Lea Warnke durch das Programm. Sie übernahm nicht nur die Moderation des Vormittags, sondern trug auch mehrere Grußworte vor, da einige Ehrengäste terminlich verhindert waren. So wurden unter anderem die Glückwünsche des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer, von Jan Ermtraud, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bad Hönningen, sowie von Andrea Bardelt, stellvertretende Schulleiterin der St. Johannes Grundschule Erpel, von ihr verlesen.

Zahlreiche Ehrengäste und Gratulanten waren persönlich anwesend, darunter Landrat Achim Hallerbach, der 1. Beigeordnete der Verbandsgemeinde Unkel, Marcus Fischer, sowie Ortsbürgermeister Günter Hirzmann. Auch Landtagskandidat Jürgen Schmied zählte zu den Gästen des Festkommers.



Alle Redner des Vormittags wurden mit dem Orden der Jubiläumssession geehrt. Die Übergabe übernahmen Kassiererin Laurie Anna Labonte und Schriftführer Udo Gramenz, die damit den Dank der Gesellschaft für die würdigenden Worte und die Verbundenheit mit dem Erpeler Karneval zum Ausdruck brachten.

Den Abschluss des Festkommers bildete der Gratulationscour. Zahlreiche befreundete Vereine aus Erpel sowie Abordnungen regionaler Karnevalsgesellschaften, des Heimatordenkapitels und von "Ad Erpelle" erwiesen der GEK ihre Glückwünsche. Besonders auffällig war die große Zahl an Erpeler Vereinsvertretern, die in Uniformen der GEK auf der Bühne standen - ein sichtbares Zeichen für die enge Verbundenheit der örtlichen Vereine und das außergewöhnliche Engagement vieler Mitglieder, die gleich mehrere Funktionen unterschiedlicher Gruppierungen ausüben.

Für einen besonderen Schmunzler sorgte in diesem Zusammenhang Weinkönigin Lea, die ihre Weinköniginnenkrone zur Uniform der Ehrengarde kombiniert hatte. Sie beschrieb diesen Auftritt augenzwinkernd als das "Vokuhila-Prinzip: Oben Business, unten Party".

Der Festkommers zeigte eindrucksvoll, wofür die Große Erpeler Karnevalsgesellschaft seit nunmehr 121 Jahren steht: für Widerstandskraft in schwierigen Zeiten, generationsübergreifendes Engagement und einen Karneval, der Tradition bewahrt, ohne stehen zu bleiben. Das Jubiläum 11 x 11 Jahre wurde so nicht nur zum Rückblick, sondern zugleich zu einem klaren Bekenntnis zur Zukunft des Erpeler Karnevals. PM/Red


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