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Pressemitteilung vom 02.02.2026    

Mehr als die Hälfte der Brutvogelarten in Rheinland-Pfalz ist bedroht

Über die Hälfte der Brutvogelarten in Rheinland-Pfalz st gefährdet, wie eine aktuelle Untersuchung zeigt. Katrin Eder (Grüne) ist überzeugt, dass der Klimawandel die Ursache ist.

Feldsperling. (Foto: Silas Stein/dpa)

Mainz. Über 50 Prozent der Brutvogelarten in Rheinland-Pfalz gelten als gefährdet. Dies geht aus der Präsentation der Roten Liste der Brutvögel hervor, die Umweltministerin Katrin Eder (Grüne) in Mainz vorstellte. Der Klimawandel mit seinen Folgen, wie anhaltender Trockenheit und Starkregen, setze vielen Arten zu. Wetterextreme würden dazu führen, dass Wasserquellen versiegen und Lebensräume verloren gehen. Besonders betroffen seien Vögel auf landwirtschaftlichen Flächen, deren Nester bei starkem Regen verschlammen könnten, was zum Verlust der Gelege führt.

Insgesamt wurden 174 regelmäßig brütende Vogelarten untersucht. Davon sind 95 Arten, also rund 55 Prozent, in ihrem Bestand bedroht - 15 Prozent mehr als bei der letzten Erhebung im Jahr 2014. Besonders alarmierend ist, dass fast jede fünfte Art vom Aussterben bedroht ist. Zu diesen zählen der Kiebitz, das Braunkehlchen, die Löffelente und der Raubwürger. Stark gefährdet sind außerdem das Rebhuhn, der Grauspecht, der Feldsperling, das Blaukehlchen und die Zippammer.




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Ehrenamtliche Vogelkundler halfen bei der Dokumentierung
Dirk Grünhoff, Präsident des Landesamtes für Umwelt, betonte die Bedeutung der Roten Liste als Frühwarnsystem und Seismograph zum Schutz der Tiere. Die Daten basieren auf Beobachtungen von mehreren Hundert ehrenamtlichen Ornithologen, die von 2017 bis 2022 unter Leitung der Vogelschutzwarte des Landesamtes für Umwelt die Situation der Brutvögel dokumentierten. In Rheinland-Pfalz sind 200 verschiedene Brutvogelarten nachgewiesen, davon gelten 187 als einheimisch.
(dpa/bearbeitet durch Red)


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