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Pressemitteilung vom 28.01.2026    

Stadt Neuwied stärkt Ortsteile durch neue Zusammenarbeit mit Ortsbeiräten

Die Stadt Neuwied richtet den Blick stärker auf ihre Ortsteile. Eine neue Form der Zusammenarbeit soll Anliegen vor Ort schneller aufnehmen und besser umsetzen. Dafür stellt die Verwaltung bestehende Abläufe neu auf und setzt auf festen Austausch.

Zum Auftaktgespräch trafen sich die Ortsvorsteher der Neuwieder Stadtteile mit Oberbürgermeister Jan Einig und im Raiffeisenzimmer. (Foto: Kathrin Witthuhn)

Neuwied. Zu Beginn seiner zweiten Amtszeit kündigte Oberbürgermeister Jan Einig an, den einzelnen Stadtteilen mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Dieses Vorhaben wird nun konkret umgesetzt. Die Stadtverwaltung richtet die Zusammenarbeit mit den Ortsbeiräten neu aus, um Anliegen aus den Ortsteilen gezielter in die Stadtpolitik einzubinden. Grundlage ist ein Projekt im Auftrag des Stadtvorstandes, das schrittweise im Rahmen eines Masterplans umgesetzt wird. Zum Auftakt trafen sich Oberbürgermeister und Ortsvorsteher der Neuwieder Stadtteile im Rathaus.

Zusammenarbeit auf Augenhöhe
Mit dem neuen Ansatz setzt die Stadt bewusst auf einen Austausch auf Augenhöhe. Ziel ist es, die Perspektiven der Ortsteile stärker zu berücksichtigen und Entscheidungswege transparenter zu gestalten. Die Stadtteile gelten als wichtige Bestandteile der Gesamtstadt, da viele Ideen, Hinweise und auch Kritik direkt vor Ort entstehen. Diese Rückmeldungen sollen künftig strukturierter aufgenommen und effizienter bearbeitet werden. Die Verwaltung sieht darin die Chance, Probleme schneller zu erkennen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.

Überprüfung bestehender Abläufe
Im Rahmen des Projekts werden bestehende Abläufe zwischen Stadtverwaltung und Ortsbeiräten überprüft. Daran beteiligt sind insbesondere die Fachämter, die regelmäßig mit den Ortsvorstehern zusammenarbeiten. Im Fokus stehen Fragen zum Bürokratieabbau und zur Vereinfachung von Prozessen. Ziel ist es, Arbeitsabläufe verständlicher und für alle Beteiligten zufriedenstellender zu gestalten. Erste interne Anpassungen innerhalb der Verwaltung wurden bereits seit Sommer 2025 umgesetzt und bilden die Grundlage für weitere Schritte.




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Masterplan als zentrales Instrument
Kern der neuen Zusammenarbeit ist ein Masterplan, der konkrete Maßnahmen festlegt. Ein wichtiger Bestandteil sind regelmäßige Halbjahresgespräche zwischen Oberbürgermeister und Ortsvorstehern. Diese Gespräche sind nun fest etabliert und sollen Raum für einen offenen Austausch über aktuelle Themen, Projekte und Herausforderungen bieten. Das erste gemeinsame Halbjahresgespräch fand zum Jahresende 2025 statt und markierte den Startpunkt der neuen Struktur.

Rückkehr zu Gesprächen vor Ort
Ein weiterer Baustein des Masterplans ist die Wiedereinführung der Ortsbezirksbegehungen. Diese werden auf Initiative des Oberbürgermeisters ab diesem Jahr wieder durchgeführt. Ziel ist es, Themen direkt im jeweiligen Stadtteil zu besprechen und örtliche Zusammenhänge besser zu verstehen. Durch die Gespräche vor Ort sollen konkrete Lösungen erarbeitet und schneller umgesetzt werden. Die Stadt erhofft sich davon eine engere Verbindung zwischen Verwaltung und Ortsteilen sowie eine nachhaltige Stärkung der kommunalen Zusammenarbeit. (PM/bearbeitet durch Red)


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