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Pressemitteilung vom 28.01.2026    

Stadt Neuwied überprüft 3000 Straßenbeleuchtungsmasten auf Standfestigkeit

In Neuwied laufen derzeit umfangreiche Prüfungen an Straßenbeleuchtungsmasten. Fachkräfte testen die Sicherheit der Anlagen im gesamten Stadtgebiet. Die Arbeiten sollen mögliche Schäden frühzeitig aufdecken und langfristig die Verkehrssicherheit sichern.

Der Minibagger prüft die Standfestigkeit des Materials des Masts und gibt zugleich Aufschluss über die Beschaffenheit des Fundaments. (Foto: Marcel Schudt / SWN)

Neuwied. Die Stadtwerke Neuwied lassen im Jahr 2026 rund 3000 Beleuchtungsmasten im Stadtgebiet auf ihre Standsicherheit prüfen. Insgesamt existieren etwa 10.000 Masten, die regelmäßig überprüft werden müssen. Ziel der turnusmäßigen Kontrollen ist es, Schwachstellen zu erkennen, Schäden zu vermeiden und die Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten.

Prüfverfahren und Technik
Für die Prüfungen wird ein Minibagger eingesetzt, der die Masten mit mechanischer Kraft belastet. Der Greifarm zieht und drückt an den Masten, um äußere Einflüsse zu simulieren, wie sie durch starken Wind oder andere Belastungen entstehen können. Während der Prüfung wird ein Kraft-Weg-Diagramm erstellt. Dieses Verfahren wird intern als Mast-EKG bezeichnet, da es detaillierte Informationen über die Belastbarkeit der Masten liefert. Ziel ist es festzustellen, ob Mast und Fundament den auftretenden Kräften standhalten.

Einfluss von Extremwetter
Stürme mit hohen Windgeschwindigkeiten können erhebliche Auswirkungen auf die Standfestigkeit haben. Der Mini­bagger simuliert Belastungen, die Windgeschwindigkeiten von mehr als 100 Kilometern pro Stunde entsprechen. Zusätzlich wird das Fundament auf Widerstandsfähigkeit geprüft, da nicht nur der Mast selbst, sondern auch die Verankerung im Boden entscheidend ist. Die Dokumentation der Ergebnisse ermöglicht eine genaue Einschätzung der Risiken. Auf Basis dieser Analyse werden nur die Masten ausgetauscht, die nach wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen tatsächlich gefährdet sind. Dies sorgt für einen effizienten Ressourceneinsatz.




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Ablauf und mögliche Einschränkungen
Während der Prüfungen kann es vor Ort zu kurzzeitigen Einschränkungen kommen. Dazu zählen kleine Absperrungen im unmittelbaren Arbeitsbereich. Die Stadtwerke rechnen nicht mit größeren Verkehrsbehinderungen. Die Prüfungen erfolgen über das gesamte Jahr verteilt, sodass die Belastung für den öffentlichen Raum gering bleibt.

Ausblick
Die Stadtwerke verweisen darauf, dass die Prüfungen ein wichtiger Beitrag zur Verkehrssicherheit sind, insbesondere vor dem Hintergrund zunehmender Extremwetterereignisse. Die regelmäßige Kontrolle gewährleistet, dass die Infrastruktur stabil bleibt und potenzielle Gefahren rechtzeitig erkannt werden. (PM/bearbeitet durch Red)


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