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Pressemitteilung vom 28.01.2026    

Erster Spatenstich für den Bau des neuen Kunstrasenplatzes in Unkel

Der neue Kunstrasenplatz in Unkel nimmt konkrete Formen an. Mit dem ersten Spatenstich am Montag, 26. Januar 2026, begannen die Bauarbeiten für den Kunstrasenplatz im Sportpark Unkel. Bauherr ist die Stiftung für Jugend, Sport & Integration in Kooperation mit der Kulturstadt Unkel. Die Kosten liegen bei rund 500.000 Euro.

Mit dem ersten Spatenstich beginnen die Bauarbeiten im Sportpark. (Foto: Kulturstadt Unkel/Simone Schwamborn)

Unkel. "Der erste Spatenstich bedeutet einen großen Schritt für den Sport in Unkel. Ich bin froh, dass die Finanzierung dank der Stiftung für Jugend, Sport & Integration ermöglicht wurde", sagte Stadtbürgermeister Alfons Mußhoff. Er sei zuversichtlich, dass in wenigen Wochen Fußball auf dem Kunstrasenplatz gespielt werden könne. "Darauf haben die Vereine, Schulen und sportbegeisterte Bürger lange gewartet."

"Wir bedanken uns bei allen Spendern. Ohne sie hätten wir das Geld nicht zusammentragen können", sagte Gerald Muß, Vorstandsvorsitzender der Stiftung. Die Spender stammten nicht nur aus der Stadt Unkel. Auch Bürger aus weiten Teilen der Verbandsgemeinde Unkel hätten gespendet. Im vergangenen Oktober sei der Bauauftrag erteilt worden. Nun könne es mit den Bauarbeiten losgehen.

Den Auftrag zum Bau erhielt das Unternehmen SportsGrass GmbH, Arnsberg. Dessen Geschäftsführer Dirk Sterenborg erläuterte die Bauschritte. Zunächst werde die bisherige Hybridmatte entfernt und eine Tiefe von rund 20 Zentimetern bis zur Sanddrainageschicht ausgekoffert. Dann werde der Kunstrasen neu aufgebaut. Als Füllmaterial wird Quarzsand verwendet. Die reine Arbeitszeit betrage vier Wochen. Er hofft, dass die Bauarbeiten ohne größere Wettereinflüsse zügig vorankommen. Zur Pflege des fertigen Kunstrasenplatzes sagte er: "Alle 14 Tage wird der Rasen mit einem Spezialgerät gebürstet, dabei wird der Sand wieder gleichmäßig verteilt." Weiterhin werde eine jährliche Kontrolle durchgeführt, bei der unter anderem die Nahtstellen überprüft werden. Bei einer Nutzungsdauer von rund 2.000 Stunden pro Jahr halte der Kunstrasenplatz 15 bis 20 Jahre. Gerald Muß kündigte an, dass die Nutzer im Umgang mit dem Kunstrasen sensibilisiert und Nutzungsvereinbarungen getroffen werden.



Torsten Straußfeld vom FC Unkel 80 freute sich über den ersten Spatenstich. "Die Vereine sind froh, dass es endlich losgeht. Wir vom FC Unkel 80 erhoffen uns mit dem neuen Kunstrasenplatz einen Zuwachs in den Mannschaften." (PM)



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