Pressemitteilung vom 27.01.2026 
CDU-Kandidat Jan Petry informierte sich auf dem Hof Meerheck in Neuwied über Schutz für Weidetierhalter
Bei seinem Besuch auf dem Hof Meerheck in Neuwied informierte sich der CDU-Kandidat für den rheinland-pfälzischen Landtag über wirksame Schutzmaßnahmen für Weidetierhalter gegen die Rückkehr des Wolfes.
Neuwied. Der CDU-Direktkandidat für den rheinland-pfälzischen Landtag, Jan Petry, besuchte den traditionsreichen Hof Meerheck in Heimbach-Weis. Die Schafhalterfamilie Neumann führt den Betrieb bereits in fünfter Generation und steht für regionale Qualität und nachhaltige Landwirtschaft. Im Gespräch mit Werner Neumann, Land- und Tierwirtschaftsmeister sowie Vorsitzender des Landesverbandes der Schaf- und Ziegenhalter, wurde deutlich: Die Rückkehr des Wolfes stellt die Weidetierhaltung vor existenzielle Herausforderungen.
"Wenn die Gesellschaft den Wolf will, muss sie auch den Schutz für die Weidetiere finanzieren", betonte Werner Neumann. Es gehe den Weidetierhaltern auch nicht darum, den Wolf wieder auszurotten. Eine weitere unkontrollierte Vermehrung und jedes Zögern bei der Entnahme von Problemwölfen stellten jedoch die Weidetierhaltung in unserer heimischen Region insgesamt in Frage.
CDU-Direktkandidat Petry unterstrich die Forderungen der Weidetierhalter noch unbürokratischer Entnahme von Problemwölfen, nach der Übernahme des Wolfes ins Jagdrecht und nach verlässlicher und unbürokratischer Unterstützung für Weidetierhalter bei Präventionsmaßnahmen sowie im Schadensfall. Petry wies darauf hin, dass der Bundestag im Januar bereits über die notwendige Anpassung des Jagdrechtes beraten habe. "Wir müssen die Kulturlandschaft und die regionale Landwirtschaft erhalten. Dazu gehört, dass wir den Menschen, die unsere Landschaft pflegen, nicht allein lassen", erklärte der Kandidat. "Die Rückkehr des Wolfes darf nicht dazu führen, dass Betriebe aufgeben müssen. Wir brauchen praktikable Lösungen – jetzt!"
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Werner Neumann machte deutlich, wie groß die Sorge in der Branche ist: "In Deutschland leben mittlerweile mehr Wölfe als im dünn besiedelten Schweden. Wenn wir nicht handeln, wird die Weidetierhaltung verschwinden – mit allen Folgen für Biodiversität und Landschaftspflege."
Der Hof Meerheck steht exemplarisch für die Herausforderungen und Chancen der Landwirtschaft in Rheinland-Pfalz: Direktvermarktung, eigene Schlachtung, regionale Produkte und nachhaltige Tierhaltung. "Diese Betriebe sind das Rückgrat unserer ländlichen Regionen. Sie verdienen unsere volle Unterstützung", so Jan Petry abschließend. (PM/Red)
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