Pressemitteilung vom 26.01.2026 
Ein Abend der Stärke und Hoffnung in Neuwied
Am Freitag (23. Januar 2026) fand in Neuwied eine bemerkenswerte Veranstaltung statt, die von dem lokalen Bündnis für Demokratie und Toleranz gemeinsam mit dem ukrainisch-deutschen Verein KOLO e.V. organisiert wurde. Im Mittelpunkt standen der Krieg in der Ukraine und die beeindruckende Widerstandskraft ukrainischer Frauen.
Neuwied. Die Veranstaltung begann mit der Vorführung des Films "Sie und der Krieg: Geschichten innerer Stärke" der ukrainischen Regisseurin Tetiana Vysotska. Der Film zeigt die beeindruckende Stärke ukrainischer Frauen, die trotz der Herausforderungen des Krieges ihre Würde bewahren und für Gerechtigkeit kämpfen.
Ein weiterer wichtiger Programmpunkt war die Ausstellung "Verlorene Kindheit", vorbereitet vom Apostolischen Exarchat des byzantinischen Ritus für Ukrainer in Deutschland und Skandinavien und der Erinnerungsplattform Memorial. Diese Ausstellung gibt den verstorbenen Kindern eine Stimme und erinnert daran, wie wichtig der Schutz der Schwächsten ist. Priester Jaroslaw Semiv von der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche in Bad Kreuznach sprach bewegende Worte zu diesem Thema.
Musikalisch wurde der Abend vom Chor "Frieden" des Vereins KOLO begleitet, dessen Lieder Hoffnung und Zusammenhalt vermittelten. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine Podiumsdiskussion mit Tetiana Vysotska, dem Kreisbeigeordneten Philipp Rasbach, Moderator Rainer Claaßen sowie weiteren Gästen aus der Ukraine und Deutschland. Besonders berührend war der Bericht des Vaters der Vorsitzenden des Vereins UA-DE e.V., Maryna Schiefer, über seine fast achtjährige Gefangenschaft in Russland.
Die Veranstaltung verdeutlichte, wie der Krieg die Menschenwürde in der Ukraine bedroht, doch Mut, Durchhaltevermögen und Solidarität geben Hoffnung. Eine wesentliche Unterstützung bei der Organisation des Abends kam von Peter Schwarz und den Mitgliedern von Pulse of Europe Neuwied. (PM/Red)
Mehr dazu:
Ukraine
Lokales: Neuwied & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

















