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Pressemitteilung vom 23.01.2026    

Generalsanierung am rechten Rheinufer: Modernisierung der Bahnstrecke zwischen Troisdorf und Wiesbaden

Die Deutsche Bahn plant eine umfassende Sanierung der Bahnstrecke am rechten Rheinufer zwischen Troisdorf und Wiesbaden. Die Bauarbeiten, die von Juli bis Dezember 2026 stattfinden, sollen die Infrastruktur deutlich verbessern. Während dieser Zeit wird ein durchdachtes Verkehrskonzept umgesetzt, um den Reiseverkehr aufrechtzuerhalten.

Symbolbild (Foto: Pixabay)

Region. Vom 10. Juli bis zum 11. Dezember 2026 saniert die Deutsche Bahn (DB InfraGO) die rund 160 Kilometer lange Bahnstrecke am rechten Rheinufer zwischen Troisdorf und Wiesbaden. Ziel ist es, die Infrastruktur langfristig robuster und weniger störanfällig zu gestalten. Die Generalsanierung umfasst zahlreiche Arbeiten, die die Strecke pünktlicher und zuverlässiger machen sollen. Um die Mobilität während der Bauarbeiten sicherzustellen, hat die DB in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern ein umfangreiches Verkehrskonzept entwickelt.

Ersatzverkehr mit Bussen im Nahverkehr
Im Regionalverkehr werden moderne Busse als Ersatz für die Zugverbindungen eingesetzt, die aufgrund der Bauarbeiten nicht verfügbar sind. Diese Busse bedienen alle Haltestellen und bieten durch ihre enge Taktung mehr Fahrmöglichkeiten. Insgesamt verkehren elf Buslinien, darunter zwei Expresslinien zwischen Wiesbaden - Koblenz sowie Koblenz - Bad Honnef - Bonn-Ramersdorf - Troisdorf. Zusätzliche Verstärkerfahrten sind für den Schülerverkehr geplant. Die Ersatzbusse erfüllen hohe Qualitätsstandards und sind barrierefrei zugänglich, bieten WLAN und teilweise Toiletten an Bord. Ein konsistentes Erscheinungsbild in der Farbe Verkehrspurpur ist ebenfalls vorgesehen.

Anpassungen der Fahrpläne
Während der Bauarbeiten kommt es zu umfangreichen Änderungen im Fahrplan des Nah- und Fernverkehrs. Auf der rechten Rheinstrecke entfallen die Züge, während am linken Rhein ein Grundangebot besteht. Die Regionalzüge RE8 (hält normalerweise in Unkel, Linz am Rhein, Bad Hönningen, Rheinbrohl, Neuwied und Koblenz) und RB27 (hält normalerweise in Unkel, Erpel, Linz am Rhein, Leubdorf, Bad Hönningen, Rheinbrohl, Leutesdorf, Neuwied, Neuwied-Engers und Koblenz) enden rechtsrheinisch in Troisdorf und ab Mitte September in Köln Messe/Deutz. Der RE9 entfällt zwischen Frankfurt und Eltville. Im Fernverkehr sind Umleitungen und Ausfälle erforderlich. Beispielsweise starten und enden die Züge zwischen Berlin und Bonn sowie Norddeich Mole und Koblenz in Köln. Die ICE-Sprinterzüge Bonn - Köln - Berlin entfallen komplett. Reisende können sich über aktuelle Fahrplandaten auf www.bahn.de oder in der App DB Navigator informieren.



Generalsanierung: Neue Gleise, Weichen und attraktivere Bahnhöfe
Zwischen Juli und Dezember 2026 erneuert die DB mehr als 60 Kilometer Gleise, 40 Kilometer Oberleitung und 116 Weichen. Zudem werden 15 Brücken und Stützwände saniert und sieben Felshänge gesichert. Die Leit- und Sicherungstechnik wird modernisiert, was unter anderem die Ausstattung von zwölf Bahnübergängen mit neuer Technik umfasst. Für besseren Lärmschutz entstehen bis Ende 2026 insgesamt 19 Kilometer Schallschutzwände. Bahnhöfe entlang der Strecke werden modernisiert und barrierefrei ausgebaut. Auch die Installation von 25 Aufzügen, zehn Rampen und acht neuen Personenunterführungen ist geplant.

Infomobil tourt entlang der Strecke
Im Mai und Juni 2026 informiert ein Infomobil an mehreren Stationen über die Baumaßnahmen und das Verkehrskonzept. Haushalte entlang der Strecke erhalten Info-Flyer per Post. Weitere Informationen zur Sanierung am rechten Rheinufer sind online verfügbar. (PM/Red)


Mehr dazu:   Auto & Verkehr  
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