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Pressemitteilung vom 20.01.2026    

Prunksitzung der Großen Erpeler Karnevalsgesellschaft im Jubiläumsjahr

Am Samstag (17. Januar 2026) fand die Prunksitzung der Großen Erpeler Karnevalsgesellschaft 1905 e.V. (GEK) in der Mehrzweckhalle Erpel statt. Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen des Jubiläums "11 x 11 Jahre GEK" und bot ein abwechslungsreiches Programm, das für ausgelassene Stimmung sorgte.

Prinzengarde Erpel (Fotos: Daniela Simon)

Erpel. Mit einem gelungenen Abend feierte die Große Erpeler Karnevalsgesellschaft 1905 e.V. (GEK) am Samstag (17. Januar 2026) ihre Prunksitzung im festlich geschmückten "Erpeler Gürzenich", der Mehrzweckhalle Erpel. Im Jubiläumsjahr "11 x 11 Jahre GEK" verwandelte sich die Turnhalle der St. Johannes-Grundschule in einen Narrentempel - ganz in Rot, Weiß und Gold. Der Saal war voll besetzt mit der Erpeler Narrenschar, bunt kostümiert und in Karnevalsstimmung.

Pünktlich um 19.11 Uhr zog die GEK unter dem Applaus des Publikums in den Saal ein, begleitet vom "Tambour Corps Erpel" unter der musikalischen Leitung von Dirk Richarz. Elferrat, Stadtsoldaten, Ehrengarde, Prinzengarde mit Jugendgarde und die "Kleine Prinzengarde" mit den Minis marschierten gemeinsam auf, um das Prinzenpaar Rainer I. und Sabine I. zu begrüßen.

Als Prinz Rainer I., gerührt vom Empfang des Publikums, das Mikrofon von Stadtkommandant Markus Schmitz überreicht bekam, fand er persönliche Worte. Es sei ein ganz besonderes Gefühl, gemeinsam mit der gesamten Gesellschaft in diesem festlich geschmückten Saal zu stehen und so herzlich von den Erpeler Narren empfangen zu werden. Zwar habe es in seiner Familie bereits Tollitäten in anderen Ortschaften gegeben, doch auf diese besondere Atmosphäre im Erpeler Gürzenich sei er nicht vorbereitet gewesen. Der Blick ins Publikum und die Karnevalsgesellschaft im Rücken bedeuteten Prinzessin Sabine I. und ihm sehr viel und machten diesen Moment zu einem Höhepunkt der Session.

Tanz und Redebeiträge gestalten die Prunksitzung
Durch das Programm der Sitzung führte Sitzungspräsident Jörg Buchmüller, der direkt zu Beginn ein besonderes Highlight ankündigen durfte: Liselotte Lotterlappen alias Joachim Jung brachte mit Wortwitz und Alltagsbeobachtungen den Saal zum Lachen. Die Zuschauer waren nicht mehr auf den Stühlen zu halten und forderten mehrere Zugaben.
Der Nachwuchs zeigte der GEK, wie lebendig die Zukunft des Erpeler Karnevals ist: Die "Kleine Prinzengarde", deren Minis, sowie die Jugendgarde der Prinzengarde bewiesen mit ihren Sessionstänzen, dass die Erpeler Karnevalsgesellschaft sich keine Sorgen um die Zukunft machen muss. Die Darbietungen wurden mit großem Applaus belohnt.



Mit "Ne Schwaadlappe" (Scotty Rheindorf) folgte ein weiterer Redebeitrag, der mit kölschem Humor für Lacher sorgte. Danach übernahm die Prinzengarde Erpel die Bühne. Mit ihrem Gruppentanz und einem "Mädelstanz" zeigte sie sich in dieser Jubiläumssession von einer starken Seite. Hebungen und Ausdrucksstärke wurden vom Publikum mit langanhaltenden Applaus honoriert.

Ein Zeichen der guten nachbarschaftlichen Verbundenheit im rheinischen Karneval war der Auftritt der befreundeten KG Bad Hönningen mit ihrer Prinzessin Sabine I. Ein fester Bestandteil der Prunksitzung ist der Auftritt des Stadtsoldatencorps mit Solomariechen Luisa Kotthoff.

Heimatorden und Kölner Traditionscorps
Feierlich wurde es anschließend bei der Verleihung des Heimatordens. In diesem Jahr wurde Dorothea Holkenbrink für ihr jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement in und um die Kirchengemeinde St. Severinus Erpel mit dem Heimatorden ausgezeichnet.

Nach der Pause wurde das Tempo noch einmal angezogen. Mit dem Auftritt der "Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V." zog ein echtes kölsches Traditionscorps in Erpels Narrentempel ein. Beim Aufmarsch war selbst die Bühne der Mehrzweckhalle bis in die letzte Ecke ausgefüllt. Nach der musikalischen Darbietung und dem Stippeföttchen-Tanz verließ ein Teil des Corps die Bühne, um Platz für den Funkentanz rund um das Tanzpaar Marie Steffens und Christian Prehl zu schaffen.

Finale im Wilden Westen
Die Band "Favorit", das Männerballett der Boogie Boys, die "Barhocker" sowie die Tanzfanterie "Rut Wiesse Strünzbüggel" sorgten schließlich dafür, dass der Saal in Feierlaune blieb.

Als Finale entführte die Prinzengarde Erpel das Publikum mit ihrem Showtanz in den Wilden Westen. Doch auch nach diesem Programmabschluss war noch lange nicht Schluss: Bei ausgelassener Stimmung und guter Musik wurde noch mehrere Stunden weitergefeiert. (PM)


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