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Pressemitteilung vom 20.01.2026    

Artenspürhunde entdecken neue Otternachweise in Rheinland-Pfalz

Im Januar gingen drei Teams mit Artenspürhunden in der Grenzregion von Saarland, Rheinland-Pfalz und Frankreich auf die Suche nach dem Fischotter. Die Ergebnisse dieser Expedition könnten für die Region von großer Bedeutung sein.

Biologin und Spürhundeführerin Luna Raatz mit Artenspürhund Aiki auf der Suche nach Otternachweisen (Foto: SNU)

Rheinland-Pfalz. Im Rahmen des Projekts "Otterland Rheinland-Pfalz" waren im Januar drei Teams mit Artenspürhunden unterwegs, um in der Grenzregion von Saarland, Rheinland-Pfalz und Frankreich gezielt nach Spuren des Fischotters zu suchen. Diese Region ist interessant, da es im Saarland seit einigen Jahren wieder zahlreiche Nachweise von Fischottern gibt, was die Bedeutung möglicher Einwanderungs- und Ausbreitungsräume in Rheinland-Pfalz erhöht.

Vom Fischotter auf die Wasserqualität schließen
Die Suche war erfolgreich: Dank der Unterstützung durch die Artenspürhunde konnten mehrere Nachweise erbracht werden. Diese Ergebnisse sind ein Signal, da sie auf das Potenzial rheinland-pfälzischer Gewässer für den Fischotter hinweisen. Viele der untersuchten Gewässerabschnitte präsentierten sich naturnah und bieten damit geeignete Lebensräume für die Tiere.



Die festgestellten Spuren deuten auch auf günstige Bedingungen in den Gewässern hin. Der Fischotter benötigt intakte, strukturreiche Gewässer sowie ein ausreichendes Nahrungsangebot. Die gefundenen Spuren lassen darauf schließen, dass diese Qualitäten in der untersuchten Region vorhanden sind.

Dank gilt den drei Teams mit Artenspürhunden, deren Expertise und Motivation eine Bereicherung für das Projekt darstellen. Artenspürhunde sind insbesondere dort wertvoll, wo Nachweise selten sind.

Das Projekt blickt optimistisch in die Zukunft und hofft in den kommenden Monaten und Jahren auf weitere positive Nachrichten und zusätzliche Otternachweise, die die Rückkehr des Fischotters in Rheinland-Pfalz dokumentieren und unterstützen. Weitere Informationen zum Projekt "Otterland Rheinland-Pfalz" sind auf der Website von Stiftung Natur und Umwelt (SNU) zu finden. (PM/Red)


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