Prozessauftakt in Koblenz: Mann soll Ehefrau getötet und einbetoniert haben
In einem aufsehenerregenden Fall von Gewaltverbrechen steht ein 31-jähriger Mann vor Gericht. Ihm wird vorgeworfen, seine getrennt lebende Ehefrau aus Habgier und niedrigen Beweggründen ermordet zu haben.
Koblenz. Gegen den 31 Jahre alten Angeklagten hat am Landgericht Koblenz der Prozess begonnen, nachdem er seine Frau getötet und ihre Leiche einbetoniert haben soll. Am ersten Prozesstag wurde die Anklage verlesen, wie eine Gerichtssprecherin bestätigte. Der Staatsanwaltschaft zufolge soll der Mann seine Ehefrau heimtückisch ermordet haben, weil sie während des Scheidungsverfahrens finanzielle Forderungen stellte und die Umgangsregelung mit dem gemeinsamen Kind ändern wollte.
Vorbereitete Grube?
Der deutsche Angeklagte soll die Tat im Juli 2025 begangen haben, indem er die 31-jährige Frau unter einem Vorwand in sein Haus in Bad Neuenahr-Ahrweiler lockte. Dort habe er sie laut Anklage mit mehreren Messerstichen getötet. Anschließend soll er die Leiche in eine vorbereitete Grube gelegt, diese mit Schnellbeton verschlossen und später mit Fliesen bedeckt haben. Der Prozess wird bis Mitte Februar fortgesetzt.
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Solche Gewaltverbrechen werden als Femizid bezeichnet, wenn Frauen aufgrund ihres Geschlechts getötet werden. Die häufigste Form ist die Tötung durch Partner oder Ex-Partner. (dpa/bearbeitet durch Red)
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