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Nachricht vom 19.01.2026    

Es war einmal ein Jahr: HG.Butzkos satirischer Jahresrückblick in Waldbreitbach

Von Tamara Rehn

Ob Wirtschaft, Politik, Sport, Religion oder triviale Themen wie den Valentinstag - HG.Butzko bediente sich an verschiedenen Schlagzeilen, die das vergangene Jahr 2025 zu bieten hatte und gestaltete mit ihnen seinen satirischen Jahresrückblick "Klappe zu!"

HG.Butzkos Jahresrückblick in Waldbreitbach (Fotos: Tamara Rehn)

Waldbreitbach. "Es war einmal ein Jahr...", mit diesem Satz begann HG.Butzko seinen Jahresrückblick am Sonntagabend (18. Januar 2026) in Waldbreitbach. Angefangen bei der alljährlichen Debatte zu Böllerverbotszonen über die Bundestagswahl, Donald Trumps zahlreichen Momenten, der Frauen-Frauenfußball-EM und dem Friedensnobelpreis präsentierte HG.Butzko seinem Publikum Schlagzeilen aus dem Jahr 2025. Dabei ließ er es sich nicht nehmen, die Geschehnisse satirisch zu kommentieren, und gab auch den ein oder anderen Ratschlag mit auf den Weg, wie etwa die Bezahlkarte auch für Politiker einzuführen, um deren Umgang mit den Steuergeldern zu regulieren. Dadurch konnte er den Nachrichten, die teilweise nicht zum Lachen waren, doch noch eine humoristische Seite entlocken.

Politiker im Fokus von HG-Butzko
Die Geschehnisse im Oval Office zwischen Trump und Elon Musk kommentierte HG.Butzko mit satirischem Witz und verglich sie mit einer Seifenoper, für die es auf der ganzen Welt nicht genug Popcorn gebe. Im Gegenzug dazu, erinnerte ihn die Kombination aus Trump und Wladimir Putin in Vancouver an die beiden älteren Herrschaften der Muppet Show, Waldorf und Statler, während er in Ursula von der Leyen Miss Piggy sah. Aber nicht nur der US-amerikanische und der russische Präsident wurden von HG.Butzko aufs Korn genommen. Auch die deutsche Regierung musste vermehrt herhalten. So scheint es beispielsweise, als habe die Regierung Herbert Grönemeyers Lied "Kinder an die Macht" zu ernst genommen. HG.Butzko reduzierte die ein oder andere Diskussion im Bundestag auf die Kernaussagen "Ich habe das nicht gemacht, du hast das gemacht" und "Nein, ich habe das nicht gemacht, du hast das gemacht", was den Streitereien unter Kindern ähnelt.




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HG.Butzko kommentierte die Nachrichten allerdings nicht nur; gelegentlich schweifte er etwas ab. So zum Beispiel bei den Nachrichten um Ostern rum. HG.Butzko stellte die Frage, ob es nicht sinnvoller wäre, an Pfingsten nach Eiern zu suchen. Schließlich handelt es sich bei dem Pfingstochsen um einen kastrierten Stier, während der Hase seine Eier noch habe. Auch der Einbruch im Louvre fand einen Platz in HG.Butzkos Programm, allerdings mehr als Vergleich zum Bankeinbruch in Gelsenkirchen. Wer von den Räubern besser weggekommen sei, diese Frage ließ HG.Butzkos im Raum stehen.

Nach dem Jahr, ist vor dem Jahr
Das Jahr 2025 steckte voller Momente, dass HG.Butzko nur eine kleine Auswahl präsentierte, machte er an Trump fest. Mit einer Liste an Schlagwörtern wurde erkennbar, dass allein mit Trump ein ganzer Jahresrückblick gefüllt werden könnte. Für den Satiriker auch ein Grund zur Freude, denn, so ist sich HG.Butzko sicher, dank der derzeitigen Politiker, sowohl der in- als auch der ausländischen, würde es genug satirisches Material für die nächsten Jahre geben.

Zum Ende seines Jahresrückblicks schloss die alljährliche Debatte über die Böllerverbotszonen den Kreis. Neben den satirischen Kommentaren baute HG.Butzko auch Gedichte in sein Programm mit ein, unterstrich den ein oder anderen Moment mit ausschweifenden Bewegungen und baute Wortspiele mit ein, bei denen durchaus auch mitgedacht werden musste. Mit Erich Kästners Zeilen verabschiedete sich HG.Butzko zuletzt von seinem Publikum: "'Wird's besser? Wird's schlimmer?', fragt man alljährlich. Seien wir ehrlich: Leben ist immer lebensgefährlich!"


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