Pressemitteilung vom 16.01.2026 
Wildvögel im Winter unterstützen: So gelingt es richtig
In den kalten Wintermonaten brauchen heimische Wildvögel besondere Unterstützung, um ihre Körpertemperatur zu halten. Mit der richtigen Fütterung kann jeder dazu beitragen, dass Spatzen, Meisen und Co. gut durch die frostige Jahreszeit kommen.
Region. Wenn im Winter die Temperaturen sinken, wird es für heimische Wildvögel zunehmend schwieriger, ausreichend Nahrung zu finden. Um ihre Körpertemperatur von etwa 40 Grad Celsius aufrechtzuerhalten, benötigen sie energiereiches Futter. In Fachmärkten gibt es eine Vielzahl an Vogelfuttermischungen. Dabei unterscheidet man zwischen Körnerfressern, wie Spatzen und Finken, und Weichfressern, wie Amseln und Rotkehlchen. Wichtig ist, keine Knödel in Netzen aufzuhängen, da sich die Vögel darin verheddern könnten. Eine einfache Möglichkeit, Vogelfutter selbst herzustellen, besteht darin, Haferflocken, Futterrosinen, Erdnussbruch und Sonnenblumenöl zu vermengen und über Nacht ziehen zu lassen. Ergänzend können Mehlwürmer und geschälte Sonnenblumenkerne hinzugefügt werden.
Wie und wo füttern?
Die Wahl des Futterplatzes ist entscheidend. Ob Futterhaus oder Futtersilo, das Futter sollte stets trocken bleiben. Der Platz muss übersichtlich sein, damit die Vögel Gefahren schnell erkennen können. Ein schützender Baum eignet sich besonders gut als Standort.
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Wissen warum
Ganzjährig zu füttern, ist sinnvoll, da das natürliche Nahrungsangebot für Vögel immer mehr abnimmt. Aufgeräumte Gärten und Parkanlagen bieten kaum noch Verstecke für Insekten oder Überwinterungsmöglichkeiten für Käfer. Vertrocknete Blütenstände, die wichtige Samen liefern, werden häufig zu früh entfernt. Indem man Laub unter Sträuchern liegen lässt und Stauden erst im Frühling zurückschneidet, schafft man natürliche Futterquellen. Eine Vogeltränke mit frischem Wasser ist ebenfalls wichtig.
Wer Fragen rund um den Vogelschutz und die Vogelfütterung hat, kann sich bei Iris Bambach vom Tierschutz Siebengebirge per E-Mail an iris.bambach@tierschutz-siebengebirge.de melden. (PM/Red)
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