Pressemitteilung vom 15.01.2026 
Neuwieder Ausstellung macht unsichtbare Behinderungen sichtbar
In Neuwied stand ein Thema im Mittelpunkt, das vielen im Alltag verborgen bleibt: nicht sichtbare Behinderungen. Eine Wanderausstellung informierte darüber, wie sich Einschränkungen äußern können, ohne sofort erkennbar zu sein. Die Ausstellung erzielte zudem einen Erlös, der an regionale Vereine gespendet wurde.
Neuwied. Nicht jede Einschränkung ist äußerlich wahrnehmbar. Viele Betroffene leiden darunter, dass ihre Behinderung oder Erkrankung im Alltag übersehen wird. Um für dieses Thema zu sensibilisieren, haben die Stadt und der Kreis Neuwied gemeinsam mit den Vereinen Deichstadtfreunde – AktionsForum Neuwied e.V. und gemeinsam zusammen e.V. eine Ausstellung entwickelt. Sie wurde zunächst im ehemaligen Innenstadtlabor in Neuwied gezeigt und anschließend an andere Kommunen verliehen.
Sensibilisierung durch Aufklärung
Ziel der Ausstellung war es, die Wahrnehmung für nicht sichtbare Einschränkungen zu erhöhen. Besucher sollten verstehen, welche Belastungen Betroffene erleben und wie wichtig ein achtsamer Umgang im Alltag ist. Im Anschluss an Neuwied wurde die Ausstellung auch in Kaiserslautern und Wiesbaden präsentiert.
Erlös für regionale Vereine
Durch den Verleih der Ausstellung ergab sich ein Erlös in Höhe von 1.000 Euro. Dieser Betrag wurde an mehrere Organisationen aus der Region gespendet, die Menschen mit nicht sichtbaren Behinderungen unterstützen. Zu den Empfängern zählen der Diezer Verein gemeinsam zusammen e.V. als federführender Konzeptpartner der Ausstellung, der Verein zur Betreuung blinder und sehbehinderter Kinder, der Verein der Freunde und Förderer des Johanniter-Zentrums für Kinder- und Jugendpsychiatrie Neuwied, der Förderverein für Hörgeschädigte Neuwied sowie die Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Neuwied-Andernach e.V.
Fortführung der Wanderausstellung
Die Ausstellung trägt den Titel "Menschen mit nicht sichtbaren Behinderungen sichtbar machen" und steht weiterhin interessierten Kommunen zur Ausleihe zur Verfügung. Anfragen können unter der Telefonnummer 02631-802254 oder per E-Mail an mullrich@neuwied.de gestellt werden.
Mit der Kombination aus Aufklärung und finanzieller Unterstützung regionaler Hilfsstrukturen leistet das Projekt einen Beitrag zur Sichtbarkeit und Entstigmatisierung nicht sichtbarer Behinderungen. (PM/bearbeitet durch Red)
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