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Pressemitteilung vom 14.01.2026    

Hachenburger Brauerei trotzt Branchentrend und investiert millionenschwer in die Zukunft

Die Westerwald-Brauerei aus Hachenburg blickt auf ein starkes Geschäftsjahr 2025 zurück und startet mit klarer Wachstumsstrategie in das Jahr 2026. Während viele Brauereien in Deutschland Absatzrückgänge verzeichnen, wächst die regionale Familienbrauerei im Westerwald weiter und baut ihr Sortiment sowie ihre Infrastruktur aus.

Das aktuelle Teambild der Brauerei vom Jahreswechsel. (Foto: Westerwald-Brauerei, Hachenburg)

Hachenburg. Die deutsche Braubranche hat 2025 insgesamt an Marktvolumen verloren. Absatzrückgänge in Fass- und Flaschenbier prägen das Bild. Die Westerwald-Brauerei aus Hachenburg hingegen meldet ein Plus von rund 4 Prozent in beiden Bereichen und stärkt damit ihre Rolle als regionale Qualitätsmarke. Besonders erfolgreich entwickelten sich Hachenburger Pils und Hell. Beim Zwickelbier war der Trend negativ. Der Markt für alkoholfreie Biere zeigte sich hingegen besonders dynamisch, hier konnte die Brauerei zweistellige Zuwächse erzielen.

Auch im Bereich alkoholfreier Erfrischungsgetränke verlief das Jahr positiv. Die neu eingeführten Hachenburger Limmos wurden gut angenommen. Das etablierte Produkt "Kalter Kaffee" legte ebenfalls zu. Im Frühjahr 2026 erweitert die Brauerei die alkoholfreie Linie, die auf selbst hergestellter Kohlensäure basiert, um Cola und Cola Zero.

Erlebnis-Brauerei und Auszeichnungen
Ein weiterer Erfolgsfaktor ist die Hachenburger Erlebnis-Brauerei. Mit mehr als 30.000 Besuchern im Jahr 2025 zog sie Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet an. Die Mehrheit kam als Tagestouristen oder Urlauber von außerhalb des Westerwaldes in die Region. Neben dem touristischen Erfolg gab es für die Brauerei mehrere Auszeichnungen. Sie erhielt das Qualitätssiegel "Attraktiver Arbeitgeber" des Landes Rheinland-Pfalz und wurde mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet.

Zahlreiche nationale und internationale Qualitätsmedaillen komplettieren die Bilanz. Ein besonderes Highlight war eine Verlosung im April, bei der zwei Gewinner zu einer einwöchigen Weltreise nach New York, Hawaii, Sydney, Shanghai und London aufbrachen. Die Reisen standen im Zusammenhang mit den Orten, an denen die Auszeichnungen verliehen wurden.

Investitionen in Infrastruktur und Logistik
Für 2026 stellt die Westerwald-Brauerei die bisher größte Einzelinvestition ihrer Unternehmensgeschichte vor. Eine neue Flaschenfüllerei wird den zentralen Ausbaupunkt bilden. Die Einweihung findet am 14. März 2026 durch den rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer statt. Parallel investiert die Brauerei in zusätzliche Ausschankwagen, Gläserspülmaschinen und Bierzeltgarnituren für Festveranstaltungen. Die Präsentation vor rund 600 Vereinsvorständen endete mit einer Produktneuheit: dem "Hachenburger Bier-Safe". Dieser ermöglicht es Großhandelskunden und Festveranstaltern, sich im Notfall rund um die Uhr selbst mit gekühltem Hachenburger zu versorgen.



Marktentwicklung und Strategie
Der nationale Biermarkt bleibt 2026 anspruchsvoll. Preisorientierte Brauereien stehen unter starkem Druck. Die Westerwald-Brauerei setzt stattdessen auf Qualität, Regionalität und persönliche Betreuung von Gastronomie, Vereinen und Handelspartnern. Dieses Modell folgt dem Profil vieler erfolgreicher mittelständischer Brauereien und Slow Brewer. Der Ansatz lautet, durch solides Produktniveau, transparente Herstellung und lange Reifezeiten Kunden zu binden und Markenvertrauen aufzubauen.

Profil der Westerwald-Brauerei
Die Westerwald-Brauerei ist ein Familienunternehmen in fünfter Generation unter Leitung von Jens Geimer. Die Biere werden überwiegend im Westerwald und angrenzenden Regionen vertrieben, insbesondere in der Gastronomie sowie im Fach- und Lebensmitteleinzelhandel. Bekannt ist der Betrieb für die Verwendung von 100 Prozent Aromahopfen und eine sechs Wochen lange Reifezeit. Die Brauerei ist Mitglied im Verband der Slow Brewer und unterliegt einem jährlichen Zertifizierungsverfahren.

Neben der Bierproduktion veröffentlicht das Unternehmen als eine der ersten Brauereien in Deutschland eine Gemeinwohlbilanz, die den ethischen und nachhaltigen Kurs dokumentiert. Seit Oktober 2021 gilt die Brauerei durch Kompensation nach Scope 1, 2 und 3 als klimaneutral. Die gesamte Erlebnis-Brauerei mit angeschlossenem Bier-Park kann ganzjährig besichtigt werden. Das gilt auch für die Produktionsräume, da Transparenz ein erklärtes Ziel des Unternehmens ist. (PM/bearbeitet durch Red)


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