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Pressemitteilung vom 14.01.2026    

Bildschirm statt Fitnessstudio: Start-up aus dem Wiedtal setzt auf digitale Prävention

Das Start-up COPETEC UG aus Neustadt/Wied bietet digitale Gesundheitslösungen für Unternehmen. Mit einer flexiblen Online-Plattform wollen die Gründer Prävention fördern und Ausfallzeiten reduzieren. Unterstützung gibt es durch das Gründerstipendium Start.in.RLP.

Landrat Achim Hallerbach und Kreis-Wirtschaftsförderer Harald Schmillen konnten die beiden Jung-Unternehmer Jan Anhäuser und Manuel Minnich aus Neustadt/Wied vom Start-up-Unternehmen COPETEC UG mit der digitalen Gesundheitsplattform „COPETEC HealthHub“ zum informativen Austausch im Kreishaus begrüßen. (Foto: Thomas Herschbach)

Neustadt/Wied. Die digitale Gesundheitsplattform COPETEC HealthHub des Start-ups COPETEC UG will betriebliche Gesundheitsvorsorge neu denken. Die beiden Gründer Jan Anhäuser und Manuel Minnich aus Neustadt/Wied setzen auf flexible, jederzeit nutzbare Präventionsangebote für Mitarbeitende – mit dem Ziel, Ausfallzeiten zu senken und die Gesundheit nachhaltig zu stärken.

Gesundheit digital denken
Die Plattform kombiniert zertifizierte Online-Präventionskurse, kurze Bewegungseinheiten, Selbsttests und Hintergrundwissen. Thematisch liegt der Fokus auf Bewegungsförderung, Stressmanagement und der Prävention von Atemwegserkrankungen – den häufigsten Ursachen für Krankheitsausfälle. Die Inhalte sind rund um die Uhr abrufbar, wodurch sie sich flexibel in den Arbeitsalltag integrieren lassen.

COPETEC richtet sich besonders an Unternehmen aus der IT-Branche, dem Finanzwesen sowie dem Öffentlichen Dienst. Die Plattform soll nicht nur die Gesundheit fördern, sondern auch die Mitarbeiterbindung stärken und das Unternehmensimage positiv beeinflussen.

Unterstützung durch Gründerstipendium
Begleitet wird das Start-up durch das rheinland-pfälzische Gründerstipendium Start.in.RLP, das innovative Geschäftsideen ein Jahr lang mit Beratung und Coaching unterstützt. Die IHK-Regionalgeschäftsstelle Neuwied übernimmt diese Betreuung, angeleitet von Regionalgeschäftsführerin Kristina Kutting. Ziel ist es, die Unternehmensentwicklung, die Markterschließung und das Geschäftsmodell nachhaltig zu stärken.



Kreiswirtschaftsförderer Harald Schmillen betont die Bedeutung der digitalen Geschäftsidee und verweist auf den Trend zur Prävention. Das zugrunde liegende Konzept basiert auf der Idee, Erkrankungen frühzeitig vorzubeugen, bevor sie zu langen Ausfallzeiten führen.

Starke Region, starke Ideen
Landrat Achim Hallerbach lobte die Innovationskraft des Start-ups und unterstrich, dass der Landkreis Neuwied durch die Mischung aus etablierten Unternehmen, digitalen Formaten und neuen Technologien zukunftsfähig bleibe. Die Region arbeite zudem aktiv an der Entwicklung eines Anwendungszentrums für Robotik und KI, was den digitalen Wandel weiter vorantreiben soll.

Auch der direkte Austausch mit dem Start-up im Kreishaus zeigt die Wertschätzung der Verwaltung. Hallerbach stellte dabei den Modellcharakter des Projekts heraus: Die Verbindung von Gesundheitsvorsorge, digitaler Anwendung und unternehmerischer Eigeninitiative sei beispielhaft für eine moderne, zukunftsorientierte Wirtschaftsstruktur.

Prävention statt Krankmeldung
Die Plattform von COPETEC steht für eine neue Art von Gesundheitsvorsorge: weg vom klassischen Kursmodell, hin zu flexibel nutzbaren Online-Formaten, die individuell angepasst werden können. Damit bietet sie nicht nur einen Mehrwert für Beschäftigte, sondern auch für Arbeitgeber, die aktiv in die Gesundheit ihrer Belegschaft investieren wollen. (PM/bearbeitet durch Red)


Lokales: Asbach & Umgebung
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