Pressemitteilung vom 13.01.2026 
Sternsinger in Linz setzen Zeichen für Kinderrechte
Anfang Januar zogen knapp 50 Sternsinger durch Linz am Rhein, um den traditionellen Dreikönigssegen zu überbringen. Doch ihr Einsatz galt auch einem besonderen Anliegen: der Unterstützung von Kindern in Bangladesch.
Linz am Rhein. Vom 3. bis 6. Januar waren rund 50 Sternsinger in 15 Gruppen im Stadtgebiet von Linz am Rhein unterwegs. Unter dem Motto "Schule statt Fabrik - Kinder in Bangladesch" brachten sie nicht nur den traditionellen Dreikönigssegen in die Häuser, sondern machten auch auf die schwierige Situation von Kindern in Bangladesch aufmerksam. Diese sind vielerorts gezwungen, unter gefährlichen Bedingungen in Fabriken zu arbeiten, statt zur Schule gehen zu können. Die gesammelten Spenden der Linzer Sternsinger in Höhe von etwa 7.500 Euro fließen in Bildungs- und Schutzprojekte, die diesen Kindern eine Zukunftsperspektive eröffnen sollen.
Die jungen Könige zogen mit großem Engagement durch Wohngebiete, Geschäfte und öffentliche Einrichtungen. Unterstützt von zahlreichen ehrenamtlichen Begleitern bewältigten sie dabei viele Wege, klingelten an unzähligen Haustüren und überbrachten den Segensspruch "Christus mansionem benedicat - Christus segne dieses Haus". Die Organisatorinnen Ursula Monter, Anja Fossemer-Rothbrust und Vera Burkard zeigten sich zufrieden: "Dass sich 50 Kinder und Jugendliche auf den Weg gemacht haben, ist ein starkes Zeichen für den Zusammenhalt in unserer Stadt. Die Sternsinger bringen nicht nur den Segen, sondern sie zeigen auch, dass Mitgefühl und Einsatz für andere hier bei uns gelebt werden."
Weltweit größte Hilfsaktion
Auch in diesem Jahr war die große Bereitschaft der Linzer Bevölkerung spürbar. Viele Bürger öffneten ihre Türen, hörten den Kindern aufmerksam zu und unterstützten die Aktion großzügig. Die Sternsingeraktion ist die weltweit größte Hilfsaktion von Kindern für Kinder. In Linz ist sie seit Jahrzehnten fester Bestandteil des gesellschaftlichen und kirchlichen Lebens und hat auch 2026 eindrucksvoll gezeigt, wie viel man gemeinsam bewegen kann. Ein Dank gilt allen Beteiligten, die dazu beigetragen haben, Kindern in Bangladesch den Weg aus der Fabrik und hinein in die Schule zu ermöglichen. (PM/Red)
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