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Nachricht vom 12.01.2026    

Wohin im Frühling? Fünf Orte, die jetzt weniger voll – aber voll lohnend sind

Noch ist keine Hauptsaison, und genau darin liegt der Reiz. Wer jetzt aufbricht, trifft auf Orte im Übergang – wachsend, blühend, entschleunigt. Die Temperaturen steigen, das Licht kehrt zurück, und viele Regionen zeigen sich in einer besonderen Klarheit, die oft übersehen wird. Kein Gedränge, keine Warteschlangen, kein Hitzestress. Wer zeitlich flexibel ist, erlebt Landschaft und Städte ohne das typische Gewusel.

Symbolfoto (KI generiert)

Frühling ist keine bloße Vorbereitung auf den Sommer, sondern eine eigene Jahreszeit mit eigener Qualität. Die Auswahl an Zielen ist groß, doch manche Orte entfalten gerade jetzt eine ganz eigene Stärke – leiser, klarer, angenehmer.

Frühstart in den Frühling: Pfalz, Bodensee und Südtirol
Wenn andernorts noch Winterreifen Pflicht sind, beginnt südlich des Mains bereits das nächste Kapitel. In der Pfalz öffnen erste Weinstuben ihre Außenplätze, Mandelbäume blühen und die Wege durch die Reben sind schon früh begehbar.

Auch am Bodensee kehrt das Leben zurück, lange bevor die großen Ausflugswellen anrollen. Die Schiffe fahren wieder, aber noch ohne Gedränge. In Südtirol zeigen sich erste Almen zugänglich, ohne dass die Straßen überfüllt wären. Terrassen sind geöffnet, Wanderschuhe bleiben sauber, und die Wege gehören oft den Einheimischen.

Frühstarter profitieren doppelt: mehr Licht, mehr Platz – und vor allem mehr Ruhe.

Klein, fein, urban: Städte zwischen Gemütlichkeit und Kultur
Nicht jede Stadt muss riesig sein, um zu wirken. Orte wie Verona, Bozen oder Salzburg bringen vieles zusammen, was Frühling attraktiv macht: milde Temperaturen, überschaubare Wege, kulturelle Vielfalt – ohne Massentourismus.

Bozen etwa bietet mit dem Talbecken einen natürlichen Wärmespeicher, der oft schon Wochen vor dem Kalenderfrühling wirkt. Straßencafés, Museen, Märkte – alles erreichbar zu Fuß. In Salzburg beginnt die Festspielsaison noch nicht, aber die Stadt erwacht sichtbar.
Auch Verona ist jetzt stiller als später im Jahr. Die Arena steht, aber ohne große Veranstaltungen, und die Altstadt zeigt sich von ihrer ruhigeren Seite. Ideal für alle, die nicht zwischen Menschentrauben hindurchschieben wollen.

Hoch, aber nicht extrem: Frühling in den mittleren Bergen
Für echte Hochalpen ist es oft noch zu früh – aber wer es nicht auf Gipfel anlegt, findet im Frühling auch in den Bergen gute Bedingungen. Die Seiser Alm etwa liegt zwar hoch, bietet aber flache Plateaus, kurze Wege und gute Erreichbarkeit.

Ein Hotel zentral auf der Seiser Alm bringt zudem Vorteile, wenn noch nicht alle Lifte oder Parkplätze verfügbar sind. Wer dort übernachtet, spart sich lange Anfahrten und erlebt den Übergang vom Winter zum Frühling direkt vor der Tür.

Sobald der Schnee sich zurückzieht, entstehen weite Flächen für erste Spaziergänge, Tierbeobachtungen oder einfach nur frische Luft mit Weitblick. Ohne Eile, ohne Wettrennen auf den nächsten Gipfel.

Seen mit Vorsprung: Wasser als Kulisse, nicht als Ziel
Im Sommer wird an Seen gebadet, gesonnt, gesurft. Im Frühling ist die Lage oft dieselbe, der Fokus aber ein anderer. Kalterer See, Millstätter See oder der Gardasee etwa bieten auch ohne Badetemperaturen einen hohen Erholungswert.

Das Licht über dem Wasser ist klarer, die Wege am Ufer leerer. Gastronomie und Unterkünfte sind bereits geöffnet, aber nicht ausgebucht. Auch die Preise sind noch nicht im Hochsommer-Modus.

Gerade der Gardasee ist im Frühling besser zugänglich als viele denken. Mit weniger Autos auf den Straßen, freien Tischen in den Restaurants und entspannterem Rhythmus am Ufer.

Mehr bekommen, weniger zahlen: Frühling als Spartipp mit Komfort
Frühjahr bedeutet in vielen Regionen auch Nebensaison. Wellnesshotels, Chalets oder familiengeführte Resorts bieten ihre Zimmer zu günstigeren Konditionen an – mit höherer Verfügbarkeit, oft auch mehr Zeit für individuelle Wünsche.

Spa-Bereiche sind nicht überlaufen, Anwendungen kurzfristig buchbar, und selbst beim Frühstück bleibt Raum. Die Atmosphäre ist gelassener, der Service oft persönlicher.
Wer auf Ferienzeiten verzichten kann, profitiert doppelt: keine Schulpausen, keine Feiertagsaufschläge, kein Andrang. Stattdessen ein Frühling, der nicht von außen diktiert ist – sondern Raum gibt für eigene Zeit. (prm)




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