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Pressemitteilung vom 13.01.2026    

Kreis Neuwied: Stabilität und Fortschritt in der Abfallwirtschaft

Die Abfallwirtschaft im Kreis Neuwied bleibt auch 2026 stabil, trotz steigender Kosten. Landrat Achim Hallerbach präsentierte dem Kreistag eine positive Bilanz und kündigte zukunftsweisende Projekte an.

(Fotos: Thomas Herschbach)

Kreis Neuwied. Der Landkreis Neuwied zeigt sich gut gerüstet im Bereich Entsorgung und Wiederverwertung von Abfällen. Die Abfallgebühren bleiben im fünften Jahr in Folge stabil, wie Landrat Achim Hallerbach kürzlich den Mitgliedern des Neuwieder Kreistags mitteilte. Diese Information wurde im Rahmen einer Sitzung präsentiert, bei der der Kreistag über den Nachtragswirtschaftsplan 2025, den Wirtschaftsplan 2026 sowie zukünftige Projekte informiert wurde. Obwohl der Kreistag keine direkte Entscheidungsbefugnis hatte, waren die Inhalte der Präsentation aufschlussreich.

"Trotz erheblicher Kostensteigerungen in den Jahren 2022 bis 2026 bleiben die Abfallgebühren auch im fünften Jahr weiterhin unverändert stabil", verkündete Landrat Hallerbach. Er hob die Bedeutung einer fachgerechten, bürgerfreundlichen und wirtschaftlich tragfähigen Entsorgung hervor. "Umso besser, dass unsere Abfallwirtschaft auf stabilen Füßen ist: Wir investieren in den Fortschritt", betonte er.

Der vom Verwaltungsrat beschlossene Nachtragswirtschaftsplan 2025 und der Wirtschaftsplan 2026 zeigen positive Ergebnisse. Für das Jahr 2026 wird ein Jahresüberschuss von 77.000 Euro erwartet. Angesichts enger werdender finanzieller Spielräume setzen Landrat und Kreisabfallwirtschaft auf vorausschauende Planung.



Geplante Maßnahmen für 2026
Auf Grundlage des Abfallwirtschaftskonzeptes 2024 bis 2029 stehen zahlreiche Maßnahmen an. Dazu gehört die Inbetriebnahme der Grünschnittaufbereitungsanlage in Linkenbach nach der Jahresmitte 2026, zehn neue Abfallsammelfahrzeuge, der Bau einer Photovoltaikanlage zur Senkung der Stromkosten und die Erweiterung des Wertstoffhofes in Linz. Insgesamt sind Einzelinvestitionen von über 4,4 Millionen Euro vorgesehen. Landrat Hallerbach würdigte den Einsatz der rund 160 Mitarbeiter der Abfallwirtschaft im Jahr 2025.

Der Jahresabschluss 2024 erhielt von der Prüfungsgesellschaft Dornbach aus Koblenz einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk, was die stabile Entwicklung der Abfallwirtschaft im Landkreis Neuwied unterstreicht. (PM/Red)


Lokales: Neuwied & Umgebung
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