Hohe Gefahr durch Glatteis in Rheinland-Pfalz: Wetterdienst warnt ausdrücklich
VIDEO | Der Deutsche Wetterdienst hat eine Warnung für die Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwald herausgegeben. In der Nacht zum Montag droht gefährliches Glatteis durch gefrierenden Regen. Autofahrer und Fußgänger sollten besonders vorsichtig sein.
Mainz. Nach einem idyllischen Winter-Sonntag wird es in Rheinland-Pfalz gefährlich glatt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor gefährlichem Glatteis in den Landkreisen Altenkirchen, Neuwied und Westerwald. Bis Mitternacht bleibt es noch trocken, doch in der zweiten Nachthälfte zieht von Westen her Schnee auf, der schnell in Regen übergeht. Die Folge ist eine Unwettergefahr durch Glatteis.
Die Warnung gilt ab Mitternacht am 12. Januar 2026 bis voraussichtlich 10 Uhr. Die Warnstufe beträgt drei von vier. Die Wahrscheinlichkeit von Blitzeis, also dem Gefrieren auf den Straßen und Gehwegen innerhalb weniger Sekunden, ist sehr hoch.
Gefährliche Glätte ab Mitternacht
In der zweiten Nachthälfte zieht von Westen her Schnee auf, der schnell in Regen übergeht. Dieser Regen fällt nun in die Frostluft und trifft auf durch den vergangenen Frost tiefgefrorene Böden. Damit gefriert der Regen wieder, was einen starken Eisansatz zur Folge haben wird, wodurch erhebliche Beeinträchtigungen auf den Verkehrswegen zu erwarten sind.
Die Temperaturen sinken auf -3 bis -7 Grad, und in den Kammlagen des Westerwalds wehen zusätzlich starke bis stürmische Böen. Auch tagsüber am Montag bleibt es regnerisch, mit Höchstwerten zwischen 2 und 6 Grad. Im Laufe des späten Vormittags setzt sich von Südwesten eine deutliche Milderung durch und die Lage entspannt sich.
Im benachbarten Nordrhein-Westfalen bleiben am Montag, 12. Januar, die Schulen vorsorglich geschlossen.
Ein Winter wie vor 20 Jahren
Am Wochenende zuvor kam es in Rheinland-Pfalz bereits zu mehreren Verkehrsunfällen aufgrund der winterlichen Witterungsverhältnisse. So überschlug sich am Samstagabend ein Pkw im Westerwaldkreis, wobei zwei Personen leicht verletzt wurden. Das Fahrzeug erlitt einen Totalschaden (Wir berichteten).
In den Wintersportgebieten herrschen hingegen ideale Bedingungen, wie wir hier berichten. (DWD/dpa/TS)
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