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Pressemitteilung vom 09.01.2026    

Die inklusive Kindertagesstätte in Unkel wird als beste Kita des Jahres 2025 in Deutschland ausgezeichnet

Nicht nur über die offiziellen Verlautbarungsorgane, sondern auch persönlich und unmittelbar vor Ort in der Kulturstadt am Rhein hat Landrat Achim Hallerbach der inklusiven städtischen Kita Unkel "Marienkindergarten" zum „grandiosen Erfolg“ gratuliert.

Gemeinsam mit der Staatssekretärin im rheinland-pfälzischen Bildungsministerium, Bettina Brück, der Bundestagsabgeordneten Ellen Demuth, Stadtbürgermeister Alfons Mußhoff und dem Geschäftsführer des gemeinnützigen Betreibergesellschaft HTZ Neuwied, Thomas Voß, gratulierte Landrat Achim Hallerbach der inklusiven städtischen Kita Unkel und Leiterin Claudia Gries zum Titel "Beste Kita des Jahres 2025 in ganz Deutschland". (Foto: Martin Boden / Kreisverwaltung Neuwied)

Kreis Neuwied. "Der Titel 'Beste Kita des Jahres 2025 in ganz Deutschland' ist der verdiente Lohn für die hervorragende Arbeit, die Leiterin Claudia Gries und ihr Team leisten! Erkennbar wirken sich hier nicht nur Können, Gestaltungswillen und Verantwortungsbewusstsein des gut ausgebildeten Personals aus, vielmehr sind alle mit dem Herzen dabei", konnte der Landrat anerkennend feststellen.

Bei seinem Besuch wurde der Kreis-Chef von der Staatssekretärin im rheinland-pfälzischen Bildungsministerium, Bettina Brück, der Bundestagsabgeordneten Ellen Demuth, Kulturstadt-Bürgermeister Alfons Mußhoff und dem Geschäftsführer des gemeinnützigen Betreibergesellschaft HTZ Neuwied, Thomas Voß, begleitet. Mit dem HTZ kooperiert die städtische Kita Unkel seit vielen Jahren produktiv für alle Beteiligten.

"Zusammenwirken" ist auch das Stichwort für den pädagogischen Ansatz, der der Auszeichnung zugrunde liegt. Über einen Rundgang stellte Claudia Gries ihrer Besuchergruppe ihr Kinderhaus "für Abenteuer, Expeditionen und Forschung" mit den verschiedenen Projektgruppen des von der Reggio-Lehre inspirierten humanistisch-demokratischen Lernens vor. "Die Kinder erlernen hierbei eine hohe Toleranzgrenze und erkennen auch die Unterschiede jedes Menschen an. Dabei spielt das soziale Lernen eine große Rolle, die Kinder achten auf sich und ihre Mitmenschen und erkennen sehr schnell, wer Hilfe benötigt. So können sich die Kinder können in unterschiedlichen sozialen Rollen ausprobieren", erläuterte Claudia Gries ihren Gästen. Dementsprechend sollen Kinder mit Entwicklungsrückständen nicht zu Außenseitern werden; zugleich ist beabsichtigt, Lerndruck zu vermeiden, der entstehen kann, wenn sie sich nicht nur mit Gleichaltrigen messen müssen: "Es gibt mehr Kooperationen und weniger Konkurrenzdenken."



Dass erfolgreiche Kita-Arbeit gegebenenfalls modelliert werden muss, um gute Perspektive zu besitzen, ließ der anschließende gemeinsame Gesprächsaustausch erkennen. Dort verdeutlichte Landrat Achim Hallerbach, dass sich das Kita-System in Rheinland-Pfalz grundsätzlich in einer gefährlichen Schräglage befindet. In diesem Zusammenhang forderte der Kreis-Chef erneut nachhaltige Entlastung für die Beteiligten vor Ort und dies im Hinblick auf die ausufernden Kosten ebenso wie hinsichtlich des Abbaus allzu komplex gewordener Vorgaben: "Die Dinge müssen vereinfacht werden. Durch das neue Kita-Gesetz wird das Personal noch mehr beansprucht. Der Fachkräftemangel verschärft das Problem dann nochmal obendrauf. Daher setze ich mich gemeinsam mit dem Kreiselternausschuss für eine vorgezogene Evaluierung des Kita-Gesetzes ein", hofft der Kreis-Chef, dass der 2025 ernannte rheinland-pfälzische Bildungsminister Sven Teuber aufgeschlossen für Verbesserungsvorschläge ist. "Die Kindertagesstätten in unserem Landkreis sind nicht nur Bildungsorte, sondern auch sichere Lebensräume für Kinder", wünscht sich Landrat Achim Hallerbach einen weiterhin engen und konstruktiven Austausch aller Verantwortlichen, um diese Aufgabe gemeinsam gut zu erfüllen.

Eine Vorbildfunktion könnte auch hier das "Neuwieder Modell" einnehmen, für dessen Entwicklung HTZ-Geschäftsführer Thomas Voß ausdrücklich Landrat Achim Hallerbach und dem langjährigen früheren Leiter des Kreisjugendamtes, Jürgen Ulrich, seinen Dank aussprach. Bei dem "Neuwieder Modell" handelt es sich um ein möglicherweise übertragbares Konzept, das im Landkreis Neuwied zur Verbesserung der Bildungs- und Entwicklungschancen von Grundschulkindern in benachteiligten Lebenssituationen eingesetzt wird. (PM/Red)



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