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Pressemitteilung vom 08.01.2026    

Winterzauber im Zoo Neuwied: Wie Tiere mit Schnee und Kälte umgehen

Der Winter hat den Zoo Neuwied in eine weiße Landschaft verwandelt. Doch wie kommen die tierischen Bewohner mit der Kälte zurecht? Zoopädagogin Eva Fritsch gibt Einblicke.

Katzenbär Flynn im Schnee (Fotos: Ben Ulrich)

Neuwied. Auch der Zoo Neuwied präsentiert sich in einer Schneepracht. Während die Wege schnell von Schnee befreit werden, liegen Pflanzstreifen und Gehege unter einer dicken Schneedecke. Eva Fritsch, Zoopädagogin des Zoos, erklärt, dass viele Tiere problemlos mit der Kälte umgehen können. "Viele unserer Tiere stammen aus Lebensräumen, in denen es zeitweise ähnlich kalt wird, wie jetzt bei uns", berichtet Fritsch. So entwickeln Damhirsche, Wildkatzen und Przewalskipferde ein dichtes Winterfell und bleiben auch bei niedrigen Temperaturen draußen. Auch der Sibirische Tiger zeigt sich bei Kälte aktiver als im Sommer. Bereits im Herbst passen die Tierpfleger die Futterrationen an, um den erhöhten Energiebedarf zu decken.

Die Schneeeulen und der Kleine Panda aus der Himalayaregion scheinen den Schnee besonders zu genießen. "Der Kleine Panda ist im Winter in seinen kahlen Kletterbäumen auch viel besser zu beobachten", fügt Fritsch hinzu.



Neugierde lockt ins Freie
Für andere Arten wie Totenkopfäffchen und Erdmännchen, die wärmere Temperaturen gewöhnt sind, stehen beheizte Innengehege zur Verfügung. Dennoch wagen sie sich neugierig ins Freie, um den Schnee zu erkunden. "Trotzdem werden in dieser Jahreszeit vermehrt die beheizten Innengehege genutzt", so Fritsch.

Manche Tiere bleiben drinnen
Einige Tiere, wie die Schimpansen, freuen sich auf wärmere Tage. Ihre Außenanlagen sind bei gefrorenen Wassergräben nicht nutzbar. Überraschenderweise zieht auch den Humboldtpinguinen die Kälte nicht an, da sie von den Küsten Perus und Chiles stammen. Um sich aufzuwärmen, ziehen sie sich in ihre Höhlen zurück. (PM/Red)


Mehr dazu:   Zoo Neuwied  
Lokales: Neuwied & Umgebung
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