Die Himmelsscheibe von Nebra: Ein archäologisches Rätsel
Am 16. Januar gibt Prof. Dr. Harald Meller im MONREPOS Archäologischen Forschungszentrum in Neuwied spannende Einblicke in die Geschichte und Bedeutung der Himmelsscheibe von Nebra. Der Vortrag verspricht, Licht auf das geheimnisvolle Artefakt aus der Bronzezeit zu werfen.
Neuwied. Am Freitag, den 16. Januar um 18 Uhr, hält Prof. Dr. Harald Meller vom Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt einen Vortrag im MONREPOS Archäologischen Forschungszentrum. Der Titel des Vortrags lautet "Die Himmelsscheibe von Nebra – Kosmos, Kult und Kontrolle über die Zeit". Die Himmelsscheibe von Nebra gilt als einer der bedeutendsten archäologischen Funde des letzten Jahrhunderts und wurde zusammen mit weiteren Objekten vor etwa 3600 Jahren auf dem Mittelberg bei Nebra in Sachsen-Anhalt niedergelegt. Im Juli 1999 wurde sie illegal von Raubgräbern geborgen, was eine spannende Geschichte nach sich zog.
Prof. Dr. Harald Meller war im Jahr 2002 direkt an der Sicherstellung dieses einzigartigen Fundes beteiligt und leitet seitdem die Erforschung und Entschlüsselung der Scheibe. Die darauf abgebildeten astronomischen Phänomene machen sie zu einem Schlüsselfund der europäischen Vorgeschichte sowie der Astronomie- und Religionsgeschichte. Doch welche Geheimnisse birgt das rätselhafte Himmelsbild aus der Bronzezeit? Wie funktionierte die verschlüsselte Schaltregel? War die Scheibe ein religiöser Gegenstand oder diente sie als Macht- und Statussymbol?
Diese und weitere Fragen wird Prof. Dr. Harald Meller in seinem Vortrag beantworten und dabei einen umfassenden Einblick in die Entdeckungsgeschichte, Bedeutung und wissenschaftliche Erforschung der Himmelsscheibe geben. Der Eintrittspreis beträgt fünf Euro pro Person. Red
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