Neuwied: 25,9 Millionen für langfristiges Wachstum
Die Stadt Neuwied hat einen wichtigen Schritt in Richtung wirtschaftlicher Zukunftssicherung gemacht. Das Land Rheinland-Pfalz genehmigte Investitionskredite in Höhe von 25,9 Millionen Euro zur Erweiterung des Gewerbegebietes Friedrichshof. Diese Entscheidung ermöglicht es der Stadt, ihre Wachstumsstrategie weiter voranzutreiben.
Neuwied. Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion des Landes Rheinland-Pfalz hat den Antrag der Stadt Neuwied auf Investitionskredite in Höhe von rund 25,9 Millionen Euro bewilligt. Mit diesen Mitteln soll das Gewerbegebiet Friedrichshof erweitert werden, um neue Unternehmen anzusiedeln. Oberbürgermeister Jan Einig und Beigeordneter Ralf Seemann betonen die Bedeutung dieser Erweiterung: "Jeder neue Arbeitsplatz und jeder Euro Gewerbesteuer stärkt langfristig auch Schulen, Straßen und soziale Angebote."
Seit vier Jahren schreibt Neuwied wieder schwarze Zahlen, nachdem die Stadt rund 30 Jahre lang defizitäre Haushalte hatte. Um diesen positiven Trend zu sichern, setzt die Stadt auf die Stärkung eigener Einnahmen durch die Ansiedlung neuer Unternehmen im erweiterten Gewerbegebiet. Die Verhandlungen zum Erwerb der benötigten Grundstücke gestalteten sich aufgrund unterschiedlicher Eigentümerstrukturen teilweise schwierig, doch konnten bereits zahlreiche Flächen erworben werden.
Die genehmigten Kredite sind ausdrücklich für Investitionen vorgesehen. Sie sollen für den Ankauf von insgesamt etwa 70 Hektar Fläche sowie für die planungsrechtliche und technische Entwicklung des Gebiets genutzt werden. Eine landesweite Machbarkeitsstudie bescheinigt dem Standort Friedrichshof das Potenzial, sich zu einem leistungsfähigen Gewerbestandort zu entwickeln. Geplant ist die Ansiedlung technologie-, maschinenbau- und pharmaorientierter Unternehmen, während Logistiknutzungen nicht im Vordergrund stehen.
Oberbürgermeister Einig und Beigeordneter Seemann sehen in der Kreditgenehmigung ein wichtiges Signal des Vertrauens seitens des Landes. "Wir haben unseren Haushalt Schritt für Schritt wieder auf stabile Füße gestellt und parallel die Voraussetzungen für wirtschaftliches Wachstum geschaffen?", sagen sie. Die Stadt plane bewusst mit unabhängigen Gutachten und klaren Regeln, welche Unternehmen sich ansiedeln können, um langfristig von den Investitionen zu profitieren. Red
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