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Pressemitteilung vom 28.12.2025    

Neuwieder Bürgerliste fordert Einschränkungen für Silvesterfeuerwerk

Die Neuwieder Bürgerliste und die Wählergruppe Etscheidt setzen sich mit den kritischen Stimmen zur Silvesterknallerei auseinander. Sie diskutieren über mögliche Verbote und Alternativen, um Mensch und Tier zu schützen.

Feuerwerk fasziniert. (Foto: Maurice Luchs)

Neuwied. Feuerwerke faszinieren viele Menschen, doch sie bringen auch Risiken mit sich. Die Neuwieder Bürgerliste und die Wählergruppe Etscheidt haben die Diskussion über die Vor- und Nachteile eines Feuerwerksverbots aufgenommen. An Silvester wird Pyrotechnik flächendeckend gezündet, was laut Kritik gesundheitliche und ökologische Bedenken hervorruft. Besonders problematisch sind die Missachtung der zeitlichen Beschränkungen und das Zünden illegaler Feuerwerkskörper aus dem Ausland.

Maurice Luchs, Experte für Pyrotechnik, betont, dass 90 Prozent des Umsatzes deutscher Feuerwerksfirmen vom Silvestergeschäft abhängen. Ein Verbot könnte illegale Importe fördern und öffentliche Feuerwerke gefährden. Deutsche Firmen haben bereits auf Kritik reagiert und bieten leisere Varianten ohne Plastikmüll an.

Jutta Etscheidt plädiert für Alternativen
Es gibt bestehende gesetzliche Einschränkungen. So sind Feuerwerkskörper mit ausschließlicher Knallwirkung, also ohne Lichteffekte, in dicht besiedelten Gebieten verboten. In der Nähe sensibler Einrichtungen, wie Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen ist das Abbrennen von Feuerwerkskörpern nicht erlaubt. Einige Kommunen gestatten Feuerwerk nur auf ausgewiesenen Plätzen, während Neuwied bisher keine Regelungen erlassen hat, obwohl es zu Schäden kam.




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Dr. Jutta Etscheidt, Tierärztin und Stadträtin, hebt die Verantwortung jedes Einzelnen hervor, Schaden von Mensch und Tier abzuwenden. Sie plädiert für Alternativen wie Laser- oder Drohnenshows und eine strengere Kontrolle illegaler Pyrotechnik. Eine Lösung sieht sie in der Begrenzung auf bestimmte Flächen. (PM/Red)


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