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Pressemitteilung vom 17.12.2025    

Die größte Naturwurzelkrippe Europas zieht wieder Besucher nach Rheinbrohl

Mit Beginn der Adventszeit verwandelt sich das Querschiff der Pfarrkirche St. Suitbert in ein außergewöhnliches Kunstwerk. Jahr für Jahr entsteht dort eine einzigartige Weihnachtskrippe, die mit handwerklicher Präzision und großer Detailverliebtheit beeindruckt.

So wie auf den Fotos aus den Vorjahren wird die besondere Weihnachtskrippe auch in diesem Jahr wieder in die Pfarrkirche einladen. (Fotos: Thomas F. Müller)

Rheinbrohl. Bereits Anfang November beginnen in der Rheinbrohler Pfarrkirche St. Suitbert die aufwendigen Aufbauarbeiten für ein besonderes Weihnachtsprojekt. Elf erfahrene Krippenbauer errichten auf einer Fläche von 56 Quadratmetern eine Krippenlandschaft, die weit über die Region hinaus bekannt ist.

Ein Meisterwerk aus Naturmaterialien und Geschichte
Die Rheinbrohler Weihnachtskrippe zeichnet sich durch die Verwendung natürlicher Materialien und historischer Figuren aus. Etwa 35 Raummeter Wurzelholz, vier Kubikmeter Grünschnitt, fünf Quadratmeter Moos, zwei Wasserquellen, drei Lagerfeuer sowie 70 bis 90 lebende Pflanzen kommen jedes Jahr zum Einsatz. Insgesamt rund 1200 Arbeitsstunden fließen in das Projekt. Besonders bemerkenswert ist die Sammlung von 85 Figuren, von denen viele auf das Jahr 1896 zurückgehen.

Authentische Darstellung statt Stallromantik
Die Krippenszene wird detailgetreu an die historischen Gegebenheiten zur Zeit der Geburt Christi angepasst. Ziel ist eine möglichst realistische Darstellung des Lebens in Palästina zur damaligen Zeit. Die Rheinbrohler Krippe erinnert damit an die erste bekannte naturgetreue Inszenierung einer Krippe durch den Heiligen Franziskus und unterscheidet sich dadurch deutlich von den klassischen Darstellungen mit Stall und Holzkrippe.



Ausgezeichnetes Handwerk mit Tradition
1991 wurde die Krippe von der internationalen Krippenausstellung Ars Krippana als "Größte künstlerisch gestaltete Naturwurzelkrippe Europas" ausgezeichnet. Seither zieht sie jedes Jahr zahlreiche Besucher an. Ab dem 24. Dezember ist die Krippe bis Mariä Lichtmess am 2. Februar täglich bei Tageslicht zu besichtigen. Während Gottesdiensten ist keine Besichtigung möglich.

Weitere Informationen und Kontakt
Wer mehr über die Krippe erfahren möchte, kann sich an Ewald Schneider per E-Mail schneider-rheinbrohl@t-online.de wenden oder unter der Telefonnummer 0163-3254757 melden. Weitere Informationen sowie aktuelle Gottesdienstzeiten finden sich auf www.rhein-pfarreien.de und unter www.rheinbrohl.de/ueber-den-ort/naturwurzelkrippe. (PM/bearbeitet durch Red)


Lokales: Bad Hönningen & Umgebung
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