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Pressemitteilung vom 12.12.2025    

Banner statt Schweigen: Neuwied stellt sich gegen Gewalt an Frauen

In Neuwied wurde ein unmissverständliches Signal gegen geschlechtsspezifische Gewalt gesetzt. Mit einem Aktionsbanner vor dem Verwaltungsgebäude macht die Stadt auf ein drängendes gesellschaftliches Problem aufmerksam.

Gleichstellungsbeauftragte Astrid Thol, Beigeordneter Ralf Seemann und Oberbürgermeister Jan Einig beim Aktionsbanner auf der Engerser Landstraße. (Foto: Melanie Lange)

Neuwied. Der Stadtvorstand von Neuwied und Astrid Thol, die interne Gleichstellungsbeauftragte der Verwaltung, positionierten sich mit einer klaren Botschaft gegen häusliche und geschlechtsspezifische Gewalt. Dies geschah anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen. Im Jahr 2024 wurden in Deutschland fast 266.000 Fälle häuslicher Gewalt polizeilich registriert, wobei etwa 70 Prozent der Betroffenen Frauen und Mädchen waren. Die Dunkelziffer ist hoch, da viele Opfer aus Angst oder Scham keine Hilfe suchen.

Um das Thema ins öffentliche Bewusstsein zu rücken, wurden große Banner mit der Aufschrift "NEIN! zur Gewalt gegen Frauen" vor dem Verwaltungsgebäude angebracht. Astrid Thol betonte: "Gewalt gegen Frauen ist kein Randproblem, sondern eine bittere Realität, auch in Neuwied." Sie erklärte weiter, dass die Banner an einem zentralen Ort stehen, um zu verdeutlichen, dass Wegsehen keine Option sei und Gewalt in der Stadt keinen Platz habe. Auch der Stadtvorstand unterstützt diese Aktion ausdrücklich. Oberbürgermeister Jan Einig unterstrich: "Wir bekennen uns klar und überzeugt zu einer Haltung der Nulltoleranz gegenüber Gewalt." Er fügte hinzu, dass die Banner ebenfalls ein Signal an Betroffene seien: "Ihr seid nicht allein, es gibt Hilfsangebote!"




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Die Stadt beteiligte sich damit erneut an den bundesweiten und internationalen Aktionen rund um den 25. November und setzte ein öffentliches Zeichen für Solidarität und Sensibilisierung. Frauen, die Gewalt erfahren, können sich jederzeit kostenlos und anonym unter 116 016 an das bundesweite Hilfetelefon wenden. (PM/Red)


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