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Pressemitteilung vom 27.11.2025    

Regionale Stärkung durch Bildung: Handwerkskammer und Hochschule Koblenz im Schulterschluss

Die Hochschule Koblenz und die Handwerkskammer Koblenz arbeiten künftig noch enger zusammen, um dem Fachkräftemangel in der Region aktiv zu begegnen. Ein duales Studienformat steht im Mittelpunkt – mit dem Ziel, handwerkliche Ausbildung und akademisches Wissen sinnvoll zu verknüpfen.

Prof. Dr. Heiko Weckmüller (Vizepräsident für Transfer und regionale Entwicklung), Ralf Hellrich (Hauptgeschäftsführer der HwK Koblenz), Prof. Dr. Timo Vogt (Hochschule Koblenz), Prof. Dr. Karl Stoffel (Präsident der Hochschule Koblenz) und Bernd Hammes (Geschäftsführer der HwK Koblenz) (v.l.) freuten sich über die neue Kooperation der Hochschule Koblenz mit der HwK Koblenz. (Fotoquelle: Hochschule Koblenz / Martin Lisek)

Koblenz. Die Hochschule Koblenz und die Handwerkskammer (HwK) Koblenz bündeln ihre Kräfte, um dem wachsenden Fachkräftebedarf im nördlichen Rheinland-Pfalz zu begegnen. In enger Abstimmung sollen neue Bildungsangebote entstehen, die Ausbildung, Studium und Weiterbildung kombinieren. Die Kooperation zielt darauf ab, junge Menschen für die Region zu gewinnen und dort langfristig zu binden.

Duales Studienmodell verbindet Theorie und Praxis
Kernstück der Partnerschaft ist ein neues duales Studienmodell. Es kombiniert eine handwerkliche Ausbildung mit einem Hochschulstudium und ermöglicht darüber hinaus den Erwerb eines Meisterabschlusses. Dieses Angebot richtet sich an junge Menschen mit Abitur oder Fachhochschulreife, die sowohl Interesse an akademischer Bildung als auch eine ausgeprägte Verbindung zum Handwerk mitbringen. Besonders kleine und mittlere Handwerksbetriebe sollen durch das praxisnahe Format profitieren.

Weiterbildungsangebote für Beschäftigte
Auch für Berufstätige im Handwerk werden neue Perspektiven geschaffen. Geplant sind flexible Programme, die betriebswirtschaftliche Kompetenzen stärken – etwa durch berufsbegleitende Masterstudiengänge oder gezielte Fortbildungen. Damit berücksichtigen beide Partner die zunehmende Bedeutung individueller Bildungsbiografien und schaffen attraktive Möglichkeiten zur Weiterqualifikation vor Ort.



Stärkung des regionalen Standorts
Ziel ist es, die Region als attraktiven Lern- und Arbeitsstandort zu positionieren. Durch die enge Zusammenarbeit von Hochschule und Handwerk entsteht ein Bildungsangebot, das sich nicht gegenseitig ausschließt, sondern ergänzt. Junge Talente sollen nicht nur ausgebildet, sondern auch in der Region gehalten werden – ein wichtiger Beitrag zur nachhaltigen Fachkräftesicherung.

Gemeinsames Ziel: Zukunftsfähige Fachkräfte
Die Kooperation versteht sich als Antwort auf die Herausforderungen des Arbeitsmarktes und die wachsende Konkurrenz anderer Regionen. Bildung wird als gemeinsame Aufgabe gesehen – über institutionelle Grenzen hinweg. Mit der Kombination aus Tradition, Innovation und praxisnahem Wissen wollen die beiden Einrichtungen die Zukunft des Handwerks und der Region aktiv gestalten. (PM/bearbeitet durch Red)


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