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Pressemitteilung vom 27.11.2025    

AKTUALISIERT | Chemieunfall in Koblenz: Gefahr durch Spezialkräfte gebannt

AKTUALISIERT | In einem Industriegebiet von Koblenz kam es am Morgen des Donnerstags (27. November 2025) zu einem Vorfall mit gefährlichen Chemikalien. Die Feuerwehr warnt die Anwohner und ist seit den frühen Morgenstunden im Einsatz, um die Lage unter Kontrolle zu bringen.

(Foto: Jan Woitas/dpa)

Koblenz. In Bezug auf die heute veröffentlichte Mitteilung geben Polizei und Feuerwehr bekannt, dass der Einsatz vor Ort größtenteils beendet ist.

Nach Angaben der Feuerwehr kam es durch die Vermischung zweier chemischer Substanzen zu einer Reaktion, die eine Rauchgasbildung innerhalb einer Produktionshalle verursachte. Der betroffene Behälter wurde isoliert, sodass keine weitere Gefahr durch das Gebinde bestand. In Abstimmung mit der Werkleitung wird dieser weiterhin von der Feuerwehr im Rahmen von Messungen überwacht.

Es bleibt abzuwarten, bis die chemische Reaktion vollständig abgeschlossen ist. Danach erfolgt die fachgerechte Entsorgung des Gebindes durch ein spezialisiertes Unternehmen. Wie lange dieser Vorgang dauern wird, lässt sich derzeit nicht abschätzen. Da die betroffene Stelle lokal auf eine Werkshalle begrenzt ist, kann der Produktionsbetrieb schrittweise wieder aufgenommen werden.

Insgesamt wurden sechs Personen zur medizinischen Untersuchung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die polizeilichen Einsatzmaßnahmen sind abgeschlossen.

+++ 9.20 Uhr +++
Die Feuerwehr und der Rettungsdienst befinden sich weiterhin im Einsatz im Industriegebiet Kesselheim. Vor Ort sind alle drei Wachen der Berufsfeuerwehr sowie mehrere Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz, darunter die Facheinheiten für Gefahrstoffmessung und Dekontamination.




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Aktuell wird von zehn verletzten Personen ausgegangen. Eine dieser Personen wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. In der Zwischenzeit durchgeführte Gefahrstoffmessungen im Umfeld des betroffenen Industriebetriebs ergaben keine Auffälligkeiten. Auf Basis dieser Ergebnisse wurde der Bereich der zuvor ausgesprochenen Bevölkerungswarnung auf das Gelände des Unternehmens beschränkt.

Eine Gefährdung für die Bevölkerung besteht nicht. Die Polizei Koblenz unterstützt den Einsatz mit Maßnahmen zur Verkehrslenkung.

+++ 8.25 Uhr +++
In einem Industriegebiet in Koblenz ist es am Morgen zu einem Chemieunfall gekommen. Laut Mitteilung der Feuerwehr trat ein chemischer Stoff in einem Betrieb aus. Der Austritt sei lokal begrenzt, jedoch sollten Anwohner in einem Umkreis von einem Kilometer vorsichtshalber Fenster und Türen geschlossen halten sowie Klimaanlagen abschalten. Seit etwa 4.35 Uhr sind Feuerwehr und Rettungsdienste vor Ort, um die Situation zu bewältigen. (dpa/bearbeitet durch Red)


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