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Pressemitteilung vom 22.11.2025    

FREIE WÄHLER fordern Handeln: Droht das Aus für Remagens Krankenhaus?

Nach dem Scheitern der Übernahmeverhandlungen für das Krankenhaus Maria Stern in Remagen steht die stationäre Versorgung im nördlichen Rheinland-Pfalz auf dem Prüfstand. Die FREIEN WÄHLER fordern nun dringend Maßnahmen, um den Betrieb aufrechtzuerhalten.

Foto: Pixabay

Mainz/Remagen. Nach dem gescheiterten Versuch, das Akutkrankenhaus Maria Stern in Remagen zu übernehmen, drängt die parlamentarische Gruppe FREIE WÄHLER im Landtag Rheinland-Pfalz auf sofortige Maßnahmen zur Sicherung der stationären Versorgung im nördlichen Landesteil.

Helge Schwab von den FREIEN WÄHLERN kritisiert: "Vor zwei Tagen Prüm, jetzt Remagen. Warum tut die Landesregierung nichts? Offenbar werden die Verantwortlichen in Mainz und auf lokaler Ebene selbst von den Insolvenzen überrascht. Anders können wir uns das nicht erklären."

Die FREIEN WÄHLER sind der Meinung, dass viele Probleme vermeidbar gewesen wären. "Bereits vor vier Jahren haben wir uns dafür eingesetzt, dass die Landesregierung mehr Geld für die Krankenhäuser zur Verfügung stellt. Die Turbulenzen waren absehbar: Trotz steigender Personal- und Betriebskosten gab es kaum Verbesserungen, angemessene Angleichungen durch die Krankenkassen blieben aus", erklärt Schwab.




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Schwab betont, dass die Entwicklungen seit 2023 zeigen, dass Fusionen keine Existenzgarantie bieten. "Auch Privatisierungen sind keine Lösung für Krankenhäuser mit Versorgungsauftrag. Flächenversorgung kann privatwirtschaftlich niemals funktionieren. Man kann Kliniken nicht wie einen Produktionsbetrieb führen. Genau das passiert aber", analysiert der Landtagsabgeordnete.

Das Verbundkrankenhaus Remagen-Linz, zu dem das Maria Stern gehört, hat insgesamt 326 Betten, davon 142 in Remagen. Schwab warnt, dass eine Schließung des Standorts Remagen möglicherweise auch die Einrichtung in Linz gefährden könnte. "Die Landesregierung muss nun die stationäre Versorgung in Linz stärken. Probleme vor allem über Fall- und Bettenzahlen zu erklären, ist auch aus fachlicher Sicht fragwürdig", so Schwab abschließend. (PM/Red)


Mehr dazu:   Gesundheitsversorgung  
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