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Pressemitteilung vom 01.11.2025    

Königliche Geste: Unterstützung für Frauen in Not durch Schützen-Tradition

Die Schärpe – einst ein Symbol königlicher Würde – wurde im Kreis Neuwied zum Zeichen gelebter Nächstenliebe. Der Schützenbezirk Wied nutzte dieses traditionelle Accessoire, um ein wichtiges soziales Projekt zu unterstützen.

(Fotoquelle: Thomas Herschbach)

Kreis Neuwied. Der Schützenbezirksverband Wied im Diözesanverband Trier hat eine besondere Geste der Solidarität gezeigt: Die Schärpe der Bezirkskönigin 2022, Andrea Reiprich, wurde zum Anlass einer Spende für das Projekt "Frauen in Not". Die Initiative geht zurück auf Reiprich selbst, die gemeinsam mit ihrem Prinzgemahl Thomas Herschbach das Projekt nach ihrem historischen Titelgewinn als erste Bundeskönigin des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften ins Leben gerufen hatte.

Individuelle Schärpe mit Signalwirkung
Die Geschichte der Spende beginnt im Juni 2022, als Andrea Reiprich bei einem Schießwettbewerb in Kurtscheid zur Bezirkskönigin gekrönt wurde. Da keine passende Schärpe mit der weiblichen Bezeichnung verfügbar war, ließ sie auf eigene Kosten eine neue mit der Aufschrift "Bezirkskönigin" anfertigen. Diese konnte sie jedoch nur wenige Wochen tragen, da sie im Oktober 2022 mit der Idealzahl von 30 Ringen in Ostenland zur ersten Bundeskönigin gekrönt wurde.

Symbolischer Wert trifft konkrete Hilfe
Um Reiprichs Engagement für das Projekt "Frauen in Not" zu würdigen und gleichzeitig die Kosten für die Schärpe teilweise zu kompensieren, überreichte der Schützenbezirk Wied unter der Leitung von Bezirksbundesmeister Klaus Wittlich und seinem Stellvertreter Bernd Rams eine Spende. Somit konnte nicht nur das Projekt unterstützt, sondern auch eine neue Schärpe für zukünftige Bezirksköniginnen bereitgestellt werden.



Schärpe bleibt erhalten
Die grün-silberne Schärpe in der weiblichen Version bleibt damit im Besitz des Bezirksverbands. Aktuell wird sie von Theresia Liedhegener, der neuen Bezirkskönigin von den St. Hubertus-Schützen Roßbach, getragen. Sie repräsentiert bis Juni 2026 das Ehrenamt mit dem sichtbaren Zeichen ihres Erfolgs.

Schützen zeigen soziales Engagement
Mit dieser symbolischen und zugleich praktischen Aktion verdeutlicht der Bezirksverband Wied, dass soziales Engagement und sportlicher Wettbewerb miteinander verbunden werden können. Bezirksbundesmeister Klaus Wittlich betont die Bedeutung des Projekts und zeigt sich beeindruckt vom Einsatz der ehemaligen Majestät. Andrea Reiprich unterstreicht, dass der Einsatz für Frauen in Not im Kreis Neuwied weiterhin im Fokus ihres Engagements steht. (PM/bearbeitet durch Red)


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