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Pressemitteilung vom 30.10.2025    

Alarm im Werk: Vermisste und Atemschutznotfälle bei Großübung

Ein angenommener Brand, vermisste Personen und ein Atemschutznotfall: Auf dem Werksgelände der Firma Kandelium in Bad Hönningen fand am Mittwochabend (29. Oktober 2025) eine großangelegte Feuerwehrübung statt. Ziel war die realitätsnahe Erprobung der Zusammenarbeit mehrerer Einheiten.

Eine Person wurde über die Drehleiter gerettet. (alle Fotos: Matthias Lemgen)

Bad Hönningen. Eine großangelegte Übung auf dem Gelände der Firma Kandelium in Bad Hönningen stellte am Mittwochabend (29. Oktober) das reibungslose Zusammenspiel zwischen Werkfeuerwehr und kommunalen Einsatzkräften unter Beweis. Im Mittelpunkt stand ein realistisches Szenario mit vermissten Personen.

Feueralarm mit Menschenrettung
Gegen 18.45 Uhr wurde die Brandmeldeanlage im Bereich des Magazins ausgelöst. Der diensthabende Pförtner meldete den Vorfall sofort, woraufhin die Einsatzkräfte mit dem Stichwort B2 „Brand mit Menschenrettung“ alarmiert wurden. Neben der Werkfeuerwehr Kandelium rückten die Feuerwehren aus Bad Hönningen und Rheinbrohl an. Parallel wurde der Stab der Betrieblichen Krisenorganisation (BKO) aktiviert.

Komplexes Szenario mit mehreren Rettungsaufgaben
Laut Übungsannahme war im Magazin ein Brand ausgebrochen, drei Mitarbeitende galten als vermisst. Zwei Personen – dargestellt durch Übungspuppen – wurden unter Atemschutz aus dem Gebäude geborgen. Eine weitere Person musste mithilfe einer Drehleiter vom Obergeschoss eines Außenbereichs gerettet werden. Zusätzlich wurde ein Atemschutznotfall simuliert: Eine Einsatzkraft verunglückte im Inneren und musste durch den bereitstehenden Sicherheitstrupp gerettet werden.



Schwerpunkte der Übung
Ziel war es, die Alarmierungs- und Kommunikationswege sowie die Abstimmung zwischen Werk- und kommunalen Feuerwehren zu testen. Besonderes Augenmerk lag auf der zügigen Rettung von Personen, dem Einsatz unter Atemschutz und der Koordination der verschiedenen Einheiten.

Positive Bilanz durch Beobachter
Werkleiter Werner Mailinger sowie Holger Kurz, Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des Landkreises Neuwied, begleiteten die Übung vor Ort. Sie besuchten sowohl die Einsatzstelle als auch den eingerichteten BKO-Stab, um sich ein umfassendes Bild zu machen.

Fazit der Einsatzleitung
Nach Abschluss der Übung zogen die Verantwortlichen eine positive Bilanz. Die Übungsleitung hob hervor, wie wichtig regelmäßige Einsätze dieser Art seien, um im Ernstfall optimal vorbereitet zu sein. Auch die enge und effektive Zusammenarbeit zwischen Werk- und Ortsfeuerwehren wurde als zentraler Erfolgsfaktor hervorgehoben. Gemeinsames Training fördere die Sicherheit in der gesamten Region. (PM/bearbeitet durch Red)


Lokales: Bad Hönningen & Umgebung
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