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Pressemitteilung vom 23.10.2025    

Der Ruf der Wildnis: NAJU-Rengsdorf auf abenteuerlicher Bach-Exkursion

Mit Gummistiefeln und Becherlupen ausgestattet, erforschten Kinder der NAJU Rengsdorf den Saynbach. Fachlich begleitet wurde die Exkursion von der Unteren Wasserbehörde und Naturschützer Friedhelm Kurz.

Mit großer Begeisterung verfolgten die Kinder die Ausführungen von Friedhelm Kurz zur vielfältigen Tierwelt des Saynbachs. (Foto: Stephan Hoffmann/Kreisverwaltung Neuwied)

Kreis Neuwied. Die Naturschutzjugend (NAJU) Rengsdorf erkundete gemeinsam mit der Unteren Wasserbehörde der Kreisverwaltung Neuwied und dem erfahrenen Naturschützer Friedhelm Kurz die Tierwelt des Saynbachs. Ausgestattet mit Sieben, Pinseln und Becherlupen begaben sich die jungen Naturforscher auf Entdeckungstour im und am Wasser.

Wissensvermittlung mit Erlebnisfaktor
Die Exkursion wurde auf Initiative der NAJU Rengsdorf organisiert, die den Wunsch nach praktischer Umweltbildung an die Kreisverwaltung herangetragen hatte. Landrat Achim Hallerbach begrüßte die Kombination aus Lernen und Naturerlebnis ausdrücklich. Begrüßt wurden die Kinder in Isenburg vom ersten Kreisbeigeordneten Philipp Rasbach, der auf die wachsende Bedeutung des Gewässerschutzes hinwies – insbesondere im Zusammenhang mit dem Klimawandel.

Erfahrener Naturschützer als Begleiter
Mit Friedhelm Kurz konnte ein regional bekannter Naturschützer für die fachliche Begleitung gewonnen werden. Er ist Mitbegründer der Arbeitsgemeinschaft Saynbach und seit Jahrzehnten engagiert in der Umweltbildung. Sein umfassendes Wissen und seine lebendige Art, Natur zu vermitteln, machen ihn zu einem geschätzten Experten.



Tierwelt des Saynbachs
Zu Beginn stellte Friedhelm Kurz die vielfältige Tierwelt des Bachs vor. Neben Lachs und Aal sind hier auch Gelbbauchunken, Feuersalamander und Eisvögel heimisch. Anhand von Präparaten und anschaulichen Beispielen lernten die Kinder die verschiedenen Lebensräume und Arten kennen.

Spannende Entdeckungen im Wasser
Im praktischen Teil der Veranstaltung suchten die Kinder selbst nach kleinen Wassertieren. Dabei fanden sie unter anderem Eintagsfliegenlarven, Bachflohkrebse und Strudelwürmer. Diese gelten als Bioindikatoren für die Wasserqualität. Die entdeckten Tiere wurden bestimmt und anschließend wieder ins Gewässer zurückgesetzt.

Ein Zeichen für Umweltbildung
Zum Abschluss dankte Philipp Rasbach Friedhelm Kurz für sein langjähriges Engagement mit einem kleinen Präsent. Die Exkursion verdeutlichte, wie wichtig frühe Umweltbildung ist. Wer schon als Kind ein Gespür für Natur entwickelt, wird sich auch später für deren Schutz einsetzen. Die Kreisverwaltung Neuwied und die NAJU Rengsdorf setzten mit der Aktion ein deutliches Zeichen für Umweltbewusstsein und ehrenamtliches Engagement. (PM/bearbeitet durch Red)


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