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Pressemitteilung vom 14.10.2025    

Rebhuhn triumphiert: Vogel des Jahres 2026 mit Rekordbeteiligung gewählt

Die Wahl zum Vogel des Jahres 2026 hat einen neuen Teilnehmerrekord aufgestellt. Mit über 184.000 Stimmen konnte sich das Rebhuhn gegen seine Konkurrenten durchsetzen und löst damit den Hausrotschwanz ab.

Das Rebhuhn, Vogel des Jahres 2026 (Foto: NABU/Jan Piecha)

Mainz/Berlin. Deutschland hat gewählt: Das Rebhuhn ist Vogel des Jahres 2026 und löst damit den Hausrotschwanz ab. Bei der sechsten öffentlichen Wahl vom NABU und seinem bayerischen Partner, dem Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV), haben insgesamt 184.044 Menschen mitgemacht – ein neuer Rekord. 81.855 (44,5 Prozent) der Stimmen entfielen dabei auf das Rebhuhn, 49.011 (26,8 Prozent) auf die Amsel, 23.352 (12,7 Prozent) auf die Waldohreule, 21.556 (11,7 Prozent) auf die Schleiereule und 8.270 (4,5 Prozent) auf den Zwergtaucher. "Das war eine Rekord-Wahlbeteiligung! Wir freuen uns sehr, dass Vögel und die Natur so viele Menschen bewegen", sagt Klara Harres, Naturschutzreferentin des NABU Rheinland-Pfalz. "Mit dem Rebhuhn ist ein stark bedrohter Vogel gewählt worden."

Die Lage des Rebhuhns war nicht immer so desolat. Früher war es ein häufig zu beobachtender Kulturfolger, doch um 1990 brach sein Bestand stark ein. Der Grund ist im Wesentlichen die intensive Landwirtschaft. Felder werden ausgeweitet, Feldraine und Büsche verschwinden, dazu kommt ein hoher Pestizideinsatz. In dieser ausgeräumten Agrarlandschaft findet das Rebhuhn zu wenig Nistplätze und kaum Nahrung. Wegen des starken Rückgangs kürte der NABU das Rebhuhn bereits 1991 zum Vogel des Jahres. In Rheinland-Pfalz finden sich die meisten Rebhühner im unteren Naheland, dem nördlichen Rheinhessen und im Mittelrheinischen Becken.




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Rebhühner
Rebhühner gehören zu den Hühnervögeln. Auf dem Rücken sind sie vorwiegend braungrau marmoriert, ihre Brust ist grau und das Gesicht orangebraun gefärbt. Die männlichen Rebhühner lassen in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden ihren Revierruf hören, ein raues "kirräck". Das Rebhuhn brütet in dichtem Gebüsch und Hecken. Darum kann es schwierig sein, sie zu entdecken. Am besten sind sie an Feldrändern und -säumen zu beobachten, da dort die Vegetation nicht zu hoch ist.

Erwachsene Rebhühner ernähren sich vorwiegend pflanzlich, gelegentlich steht aber auch tierische Kost auf ihrem Speiseplan. So fressen sie grüne Pflanzenteile, Körner oder Samen ebenso wie kleinere Insekten. Jungtiere hingegen ernähren sich in der ersten Zeit hauptsächlich tierisch. Das Rebhuhn ist ein Standvogel, es lebt das ganze Jahr über bei uns. (PM)


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