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Pressemitteilung vom 07.10.2025    

Grüne in Rheinland-Pfalz setzen sich für leichtere Zugänge zur Ehrenamtskarte ein

Die Grünen in Rheinland-Pfalz möchten das gesellschaftliche Engagement stärker würdigen und setzen sich dafür ein, die Bedingungen für den Erhalt der Ehrenamtskarte zu erleichtern. Diese Karte bietet engagierten Bürgern verschiedene Vergünstigungen, erreicht jedoch bisher nicht alle potenziellen Empfänger.

Ehrenamt. (Foto: Patrick Seeger/dpa)

Mainz. Mehr Anerkennung für engagierte Menschen: Die Grünen in Rheinland-Pfalz wollen die Hürden für die Ehrenamtskarte senken. Mit ihr können Ehrenamtliche verschiedene Vergünstigungen erhalten. Bislang ist die Karte jedoch an gewisse Bedingungen geknüpft - genau an die wollen die Grünen nun ansetzen. Bekommen kann die Karte jeder, der durchschnittlich mindestens fünf Stunden pro Woche beziehungsweise 250 Stunden im Jahr ehrenamtlich tätig ist und dafür keine pauschale finanzielle Entschädigung erhält. Verbunden sind mit der Karte zahlreiche Vergünstigungen - etwa bei teilnehmenden Unternehmen, Läden, Gaststätten, Fortbildungsträgern, Kommunen, Museen und diversen öffentlichen Einrichtungen. Laut Staatskanzlei gibt es derzeit 755 Vergünstigungen landesweit.

Nur rund ein Prozent hat die Ehrenamtskarte
Seit dem Start 2014 wurden knapp 15.900 Ehrenamtskarten ausgestellt, wie aus einer Antwort der Staatskanzlei auf eine Anfrage aus der Grünen-Fraktion hervorgeht. Gehe man von rund 1,5 Millionen ehrenamtlich tätigen Menschen in Rheinland-Pfalz aus, besitze somit nur etwa ein Prozent von ihnen die Karte, sagte der demokratiepolitische Sprecher der Grünen-Fraktion, Carl-Bernhard von Heusinger. "Diesen Anteil wollen wir deutlich ausbauen." Bislang sei die Verbreitung der Karte vermutlich auch dadurch gebremst worden, dass sie nur postalisch beantragt werden konnte, so von Heusinger. Es sei gut, dass sie demnächst digitalisiert werde, das mache die Beantragung unkomplizierter. Nach Angaben der Staatskanzlei soll dieser Schritt im vierten Quartal dieses Jahres erfolgen. Dann soll es auch eine App für die Ehrenamtskarte geben.




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Grünen fordern geringere Mindeststunden: Die familienpolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, Lisett Stuppy, sieht weiteren Handlungsbedarf. Sie will die Mindestvorgabe von mindestens fünf Stunden ehrenamtlicher Tätigkeit pro Woche senken. Auf diese Zeit kämen viele Ehrenamtliche nicht, etwa Kinder- und Jugendtrainer. "Zwei Stunden ehrenamtliches Engagement in der Woche sollten ausreichen."
(dpa/bearbeitet durch Red)


Mehr dazu:   Bündnis 90/Die Grünen   Politik & Wahlen  
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