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Pressemitteilung vom 01.10.2025    

Neues Forum für Angehörige: Unterstützung bei Hirnschädigung in Vallendar

In Vallendar startet ein neues Angebot, das Angehörigen von Menschen mit erworbener Hirnschädigung Unterstützung bietet. Ab dem 8. Oktober 2025 können sich Betroffene regelmäßig in der BDH-Klinik treffen, um sich auszutauschen und wertvolle Informationen zu erhalten.

Julia Jahnel, Neuropsychologin an der BDH-Klinik Vallendar, und Julia Tiwi-Feix von der Inklusa-Anlauf- und Beratungsstelle in Bad Ems freuen sich auf das erste Treffen für Angehörige von Menschen mit erworbener Hirnschädigung in der BDH-Klinik Vallendar. Foto: Beate Kretschmann

Vallendar. Angehörige von Menschen mit erworbener Hirnschädigung stehen oft vor zahlreichen Herausforderungen. Ab Mittwoch, dem 8. Oktober 2025, bietet die BDH-Klinik Vallendar in Zusammenarbeit mit der Inklusa gGmbH aus Bad Ems jeden zweiten Mittwoch im Monat um 17 Uhr ein spezielles Angehörigentreffen an. Das Ziel ist es, einen Raum für Erfahrungsaustausch sowie fachliche Informationen und praktische Tipps zu schaffen.

Beim ersten Treffen steht das Thema Selbstfürsorge im Mittelpunkt. In einem Impulsvortrag werden Strategien vorgestellt, wie Angehörige entlastet werden können und den Alltag besser bewältigen. "Selbstfürsorge ist keine Nebensache, sondern Voraussetzung, um die eigenen Kräfte zu bewahren und langfristig für den erkrankten Menschen da sein zu können", erklärt Julia Jahnel, Neuropsychologin an der BDH-Klinik. Neben dem Vortrag soll das Treffen auch einen Rahmen für offenen Austausch bieten. "Die Angehörigen sollen spüren, dass sie mit ihrer Situation nicht allein sind", so Julia Tiwi-Feix von der Inklusa-Anlauf- und Beratungsstelle. Die zentrale Botschaft lautet: "Unterstützung ist vorhanden und darf angenommen werden."



Jedes monatliche Treffen wird durch einen fachlichen Impuls ergänzt. "Neben Informationen zu Krankheitsbildern, Therapiemöglichkeiten und sozialen Unterstützungsleistungen werden wir über Themen wie Kommunikation im veränderten Alltag und Wege durch das Gesundheitssystem sprechen", führt Jahnel weiter aus. Auch der Umgang mit Überforderung und die Trauer um das frühere Leben sind wichtige Themen. "Wir möchten, dass Angehörige Entlastung und Stärkung erfahren", betont Tiwi-Feix. Langfristig soll eine Gruppe entstehen, die sich gegenseitig unterstützt.

Das erste Treffen findet am 8. Oktober 2025 um 17 Uhr im Raum D0.10 der BDH-Klinik Vallendar statt (Zugang über die Wilhelm-Ross-Straße). Weitere Treffen folgen an jedem zweiten Mittwoch des Monats zur gleichen Zeit. PM/Red


Mehr dazu:   Gesundheitsversorgung  
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