Werbung

Pressemitteilung vom 01.10.2025    

IHK Rheinland-Pfalz warnt vor Folgen steigender Kommunalsteuern

Die IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz äußert sich besorgt über die jüngsten Steuererhöhungen in den Kommunen des Landes. Trotz angespannter Haushaltslagen fordert sie eine grundlegende Reform der Kommunalfinanzierung.

Symbolbild: Pixabay.

Koblenz. Am 30. September gab die IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz bekannt, dass ein Drittel der Kommunen mit mehr als 10.000 Einwohnern im Jahr 2025 ihre Gewerbesteuern deutlich angehoben hat. Ebenso viele haben gesplittete Hebesätze bei der Grundsteuer B eingeführt. Diese Maßnahmen belasten laut der IHK die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit des Standorts erheblich.

Besonders hohe Gewerbesteuererhöhungen wurden in Mainz (+150 Hebesatzpunkte), Wörth (+65 Punkte), Bad Dürkheim (+45 Punkte) und Boppard (+40 Punkte) verzeichnet. Arne Rössel, Hauptgeschäftsführer der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz, kritisiert: "Stetig steigende Hebesätze schwächen die Wettbewerbsfähigkeit und gefährden Investitionen in den Standort Rheinland-Pfalz." Er betont, dass Steuererhöhungen nicht zur Standardlösung werden dürfen und fordert stattdessen Strukturreformen sowie eine Neuausrichtung der föderalen Finanzbeziehungen.




Stellenanzeigen | WesterwaldJobs

Gruppenleitung Wohnstätte (m/w/d)

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57632 Flammersfeld

Sanitär-Ausstellungsfachberater (m/w/d) in Andernach

Dr. Kurt Korsing GmbH & Co. KG
56626 Andernach

Examinierte Pflegekraft / Schulbegleitung

DRK-Kinderklinik Siegen gGmbH
57584 Scheuerfeld

Fachkraft für Arbeits- und Gesundheitsschutz (m/w/d)

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57537 Mittelhof

Sozialarbeiter/-in (m/w/d)

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57537 Wissen

Mehr Westerwald Jobs entdecken    |    ⇒ Stellenanzeige schalten


Die Ursache für die Steuererhöhungen liegt in der angespannten Haushaltslage vieler Kommunen. Die Grundsteuerreform bot zwar Spielraum für Anpassungen, doch die Hoffnung auf eine aufkommensneutrale Umsetzung erfüllte sich vielerorts nicht. Aufgrund ihrer finanziellen Schwierigkeiten sehen sich zahlreiche Kommunen gezwungen, auch die Gewerbesteuer zu erhöhen. Rössel erklärt weiter: "Wir sehen die Entwicklung mit Sorge - zusätzliche Belastungen für Unternehmen sind Gift für den Standort."

Die Industrie- und Handelskammern fordern daher, die Standortbedingungen und -kosten ins Gleichgewicht zu bringen. Sie plädieren für die Abschaffung der Möglichkeit differenzierter Hebesätze bei der Grundsteuer B, um Rheinland-Pfalz als attraktiven Wirtschafts- und Lebensstandort zu erhalten. PM/Red


Mehr dazu:   Wirtschaft  
Feedback: Hinweise an die Redaktion

NR-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Anmeldung zum NR-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Kreis Neuwied.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Wirtschaft


Frauen und Geld - ein brisantes Thema

Etliche Männer meinen, Frauen könnten gut Geld ausgeben. Aber können sie es auch gut verdienen? Die Realität ...

Gewerbeparkfest 2026: Region zeigt sich in Kleinmaischeid von ihrer starken Seite

Ende Mai wird der Gewerbepark Larsheck zum Treffpunkt für Unternehmen, Mitarbeitende und Besucher aus ...

Verbandsgemeindetage 2026 in Waldbreitbach: Ein Wochenende voller Erlebnisse

Am 20. und 21. Juni 2026 verwandelt sich Waldbreitbach in ein Zentrum der Begegnung und Unterhaltung. ...

Erfolgreicher Start: evm-Gruppe übernimmt ausgebildete Nachwuchskräfte

Die evm-Gruppe in Koblenz freut sich über den erfolgreichen Abschluss ihrer elf technischen und kaufmännischen ...

Endspurt für Fördermittel der EAM-Stiftung: Jetzt bewerben!

Die EAM-Stiftung vergibt auch in diesem Jahr 75.000 Euro für gemeinnützige Projekte in den Bereichen ...

T-Shops betroffen: Telekom-Streiks weiten sich in Rheinland-Pfalz aus

Die Tarifverhandlungen zwischen der Deutschen Telekom und der Gewerkschaft ver.di spitzen sich zu. Am ...

Weitere Artikel


31. Westerwälder Mineralien- und Schmuckbörse 2025: Edelsteine und Mineralien aus aller Welt in Horhausen

ANZEIGE | Am Sonntag, 9. November 2025, findet im Kaplan-Dasbach-Haus in Horhausen die 31. Westerwälder ...

Neues Forum für Angehörige: Unterstützung bei Hirnschädigung in Vallendar

In Vallendar startet ein neues Angebot, das Angehörigen von Menschen mit erworbener Hirnschädigung Unterstützung ...

Blutspendeaktion in Koblenz: Ein starkes Zeichen für die Zukunft

Am 29. September fand auf dem Zentralplatz in Koblenz ein besonderer Aktionstag statt, der von ADAC und ...

23-Jähriger im Zug nach Streit mit Messer verletzt

In einem Regionalzug im Landkreis Neuwied kam es zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen zwei ...

Ein persönlicher Nachruf: Stöffel-Park unter Schock - Martin Rudolph ist verstorben

Völlig überraschend erreichte mich gestern die Hiobsbotschaft, dass Martin Rudolph plötzlich verstorben ...

Starkes Signal für den Wirtschaftsstandort: "WesterwaldTalents" startet erfolgreich

Im September 2025 ist das Qualifizierungsprogramm „WesterwaldTalents“ erfolgreich gestartet. Die ersten ...

Werbung