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Pressemitteilung vom 28.09.2025    

Andrea Reiprich unterstützt Neuwieder Projekt gegen Zwangsprostitution

Das Projekt "Schattentöchter" aus Neuwied setzt sich aktiv gegen Zwangsprostitution ein und erhält nun prominente Unterstützung. Die historische 1. Bundeskönigin Andrea Reiprich und ihr Prinzgemahl Thomas Herschbach haben ein neues Spendenziel für ihre Benefizaktion "Frauen in Not" gesetzt.

(Foto: Bettina Kneisler / Projekt Schattentöchter Neuwied)

Neuwied. Die oft verborgenen Schattenseiten des Lebens, wie das Thema Zwangsprostitution, werden durch das Projekt "Schattentöchter" beleuchtet. Andrea Reiprich und Thomas Herschbach, die 2022 die Wohltätigkeitsaktion "Frauen in Not" ins Leben riefen, fokussieren sich nun auf Spendensammlungen zugunsten der Schattentöchter.

"Nach der Caritas Interventionsstelle, dem Verein "Utamara" und dem Bethelzentrum haben wir mit den "Schattentöchtern" eine weitere Einrichtung gefunden, deren Engagement unserer Intention entspricht", erklärt Andrea Reiprich. Die gesammelten Gelder sollen Einrichtungen im Landkreis Neuwied zugutekommen.

Perfide Methoden von Zuhältern
Seit 2017 engagiert sich das Projekt "Schattentöchter" gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution. Die 1. Vorsitzende Bettina Kneisler beschreibt: "Wir leisten Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit, begleiten und unterstützen Betroffene beim Ausstieg und leisten Präventivarbeit, um Frauen davor zu schützen, in die Prostitution zu gelangen."

Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung sind auch in Deutschland präsent. Experten schätzen, dass mindestens jede zweite Frau in der Prostitution Zwangsprostituierte ist. Viele dieser Frauen werden gewaltsam aus ihren Familien gerissen, oft unter Anwendung der sogenannten "Loverboy-Methode". Diese perfide Form der Zuhälterei zielt darauf ab, junge Frauen emotional an sich zu binden, um sie später zur Prostitution zu zwingen.



Spenden für die Organisation gegen sexuelle Ausbeutung
Anna Sindhu, Projektmitarbeiterin bei den Schattentöchtern, ergänzt: "Wir kämpfen gegen die sexuelle Ausbeutung von Frauen und helfen ihnen, ein neues Leben aufzubauen." Die Organisation betreibt Aufklärung und Prävention durch Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit.

Andrea Reiprich hofft auf eine starke Resonanz für das neue Spendenziel. Sie lobt aktuelle Entwicklungen im Landkreis Neuwied: "Dass es federführend dem Kreis mit Landrat Achim Hallerbach und der Gleichstellungsbeauftragten Daniela Kiefer gelungen ist, einen eigenen Frauennotruf und zudem ein Frauenhaus in unseren Landkreis zu bekommen, ist ein ermutigendes Zeichen, dass Frauen in Not nicht alleine gelassen werden." (PM/Red)


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