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Nachricht vom 23.09.2025    

Drehleiterstammtisch in Ransbach-Baumbach: Austausch und Geschicklichkeit im Fokus

Am Wochenende fand in Ransbach-Baumbach der vierte Drehleiterstammtisch statt. Feuerwehrleute aus drei Landkreisen versammelten sich, um Erfahrungen mit ihren nahezu baugleichen Drehleitern auszutauschen und ihre Fähigkeiten zu testen.

Philipp Grass vom Hersteller Rosenbauer gab an den Drehleitern Tipps für den Notbetrieb. Fotos: Freiwillige Feuerwehr Ransbach-Baumbach/Carolin Faller

Ransbach-Baumbach. Acht Drehleitern und ihre Besatzungen aus verschiedenen Verbandsgemeinden trafen sich am 20. September vor der Feuerwache in Ransbach-Baumbach zum vierten Drehleiterstammtisch. Diese Veranstaltung wurde erstmals 2022 von Tobias Haubrich, Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des Westerwaldkreises, ins Leben gerufen, um den Austausch zwischen den Feuerwehren zu fördern. Denn fast zeit- und annähernd baugleich hatten die Verbandsgemeinden Bad Marienberg, Hachenburg, Ransbach-Baumbach, Selters sowie Dierdorf neue Drehleitern des Herstellers Rosenbauer beschafft. Nach der Wehr aus Westerburg im vergangenen Jahr stieß erstmals die Drehleiter aus Bendorf/Vallendar hinzu, womit die Runde nun drei Landkreise umfasst.

Das Organisationsteam der Freiwilligen Feuerwehr Ransbach-Baumbach hatte ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Zu Beginn wurden die Teilnehmer wehrübergreifend gemischt und auf die Fahrzeuge verteilt. An sechs Stationen im Stadtgebiet konnten die Feuerwehrleute ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Am Alten Rathaus mussten sie die beste Position für die Drehleiter finden, um bestimmte Punkte am Gebäude zu erreichen und Fragen zu beantworten.



Eine besondere Herausforderung war die "Unterflur"-Übung bei der Firma Spang, bei der eine Person aus einem Hang gerettet werden musste. Geschicklichkeit war an zwei weiteren Stationen gefragt: Beim „heißen Draht“ mussten zwei im Drehleiterkorb stehende Personen mit einem Ring ein in die Höhe gespanntes Drahtseil abfahren, ohne dass sich Ring und Seil berührten. Falls doch, ertönte ein akustisches Signal und es gab Strafsekunden. Nicht weniger kniffelig war das „Hütchenspiel“ auf dem Güterplatz. Unter dem Drehleiterkorb war mit einem Seil ein Hütchen befestigt. Dieses musste wiederum auf verschieden hohe und unterschiedlich weit entfernte Hütchen punktgenau platziert werden.

Zum Abschluss hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich mit Vertretern des Herstellers Rosenbauer auszutauschen und ihre Kenntnisse in Taktik oder Notbetrieb aufzufrischen. Jürgen Theuring und Philipp Grass lobten den Drehleiterstammtisch als einzigartig in Deutschland und äußerten den Wunsch, diese Idee auch an anderen Orten zu etablieren.

Im nächsten Jahr soll der Drehleiterstammtisch in Bad Marienberg stattfinden. Red


Mehr dazu:   Blaulicht  
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