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Pressemitteilung vom 09.09.2025    

Neuwied richtet eigenen Frauennotruf ein: Einstimmiger Ratsbeschluss für mehr Schutz und Hilfe

Der Stadtrat in Neuwied hat einstimmig den Aufbau eines eigenen Frauennotrufs beschlossen. Damit entsteht ein wohnortnahes Angebot für betroffene Frauen und Mädchen, das Beratung, Unterstützung und Prävention verbindet.

Symbolbild. (KI-generiert)

Neuwied. Der Stadtrat hat einstimmig den Weg für den Aufbau eines Frauennotrufs in Neuwied freigemacht. Künftig erhalten von sexualisierter Gewalt betroffene Frauen und Mädchen ein professionelles, wohnortnahes Beratungs- und Unterstützungsangebot. Grundlage ist eine Kooperations- und Leistungsvereinbarung mit dem Verein "Frauen gegen Gewalt", der über langjährige Erfahrung in der Fachberatung verfügt.

Signal für mehr Verantwortung
Der neue Frauennotruf soll eine dauerhafte Anlaufstelle bieten, die nicht nur Unterstützung im Akutfall leistet, sondern auch durch Präventions- und Aufklärungsarbeit zur Bekämpfung von Gewalt beiträgt. Die Stadt betont damit die Verantwortung, Frauen und Mädchen in belastenden Situationen zu stärken.

Dank an bisherige Unterstützer
Der Frauennotruf Koblenz hatte in den vergangenen 30 Jahren betroffene Frauen aus Neuwied mitbetreut, beraten und begleitet. Mit der nun beschlossenen Einrichtung einer eigenen Anlaufstelle setzt die Stadt auf eine noch engere und unmittelbare Unterstützung im Stadtgebiet und im gesamten Kreis.

Finanzierung gesichert
Die Stadt beteiligt sich mit einem jährlichen Festbetrag von 25.000 Euro an den Kosten. Der Landkreis Neuwied trägt ebenfalls 25.000 Euro pro Jahr. Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt den Aufbau mit einem jährlichen Zuschuss von 100.000 Euro, der vor allem für Personalkosten vorgesehen ist. Damit ist die Finanzierung des Projekts langfristig abgesichert.



Start der Beratungsarbeit
Eine geeignete Immobilie im Stadtgebiet wurde bereits angemietet und wird für die Beratungsarbeit vorbereitet. Der Frauennotruf Neuwied soll in Kürze seine Arbeit aufnehmen. Geplant sind feste Anlaufstellen sowie zusätzliche Beratungsangebote im gesamten Kreisgebiet, um die Reichweite zu erhöhen.

Angebote für Betroffene
Zum Leistungsspektrum zählen kostenfreie und vertrauliche Beratung, Krisenintervention und, falls notwendig, Prozessbegleitung. Darüber hinaus wird der Frauennotruf wichtige Präventions- und Öffentlichkeitsarbeit leisten, um das Thema weiter in den Fokus der Gesellschaft zu rücken.

Blick in die Zukunft
Eine erste Evaluierung der Arbeit ist für 2026 vorgesehen. Auf dieser Grundlage soll über die weitere finanzielle Ausgestaltung entschieden werden, um die Qualität des Angebots langfristig sicherzustellen. (PM/bearbeitet durch Red)


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