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Pressemitteilung vom 29.08.2025    

MdB Ellen Demuth begrüßt neuen Wehrdienstgesetzentwurf der Bundesregierung

Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf zur Modernisierung des Wehrdienstes vorgelegt, der die Einsatzfähigkeit der Bundeswehr verbessern soll. Ellen Demuth, Bundestagsabgeordnete für Neuwied-Altenkirchen, äußerte sich positiv über diesen Schritt.

Foto: Tjark Thönßen

Berlin. Mit dem neuen Entwurf zur Modernisierung des Wehrdienstes will die Bundesregierung die personelle Einsatzfähigkeit der Bundeswehr stärken und die Wehrbereitschaft Deutschlands sichern. Ziel ist es, die Streitkräfte angesichts aktueller sicherheitspolitischer Herausforderungen besser aufzustellen.

"Unsere Sicherheit kann nicht selbstverständlich hingenommen werden. Der Gesetzentwurf ist ein erster, notwendiger Schritt, um die Bundeswehr personell zu stärken und unser Land verteidigungsfähig zu halten. Doch dieser Entwurf allein wird nicht ausreichen: Wir müssen die Umsetzung eng begleiten, sie regelmäßig auf den Prüfstand stellen und bei Bedarf konsequent nachschärfen. Nur so senden wir ein klares Signal an die Menschen in unserem Land und an unsere Partner in Europa und der NATO", erklärt Ellen Demuth.

Der Entwurf sieht vor, jungen Männern nach Vollendung des 18. Lebensjahres einen Musterungsfragebogen zuzuschicken, um die Wehrfähigkeit besser einschätzen zu können. Geeignete Bewerber sollen dann für einen Wehrdienst von bis zu zwölf Monaten herangezogen werden können. Freiwillige - sowohl Männer als auch Frauen - sind weiterhin willkommen und sollen durch attraktive Rahmenbedingungen zusätzlich motiviert werden.



Zudem eröffnet der Gesetzentwurf die Möglichkeit, per Rechtsverordnung kurzfristig Anpassungen vorzunehmen, falls sich die sicherheitspolitische Lage verschärft und zusätzlicher Personalbedarf entsteht. So bleibt die Bundeswehr flexibel und anpassungsfähig.

"Dieser Entwurf ist zwar ein erster Schritt, der die Sicherheit Deutschlands stärkt. Aber klar ist auch: Sicherheitspolitik erfordert ständige Wachsamkeit. Wir dürfen uns nicht auf diesem Gesetz ausruhen, sondern müssen jederzeit bereit sein, nachzusteuern, wenn die Lage es erfordert. Es geht darum, die Verteidigungsfähigkeit unseres Landes dauerhaft zu sichern - die Welt wartet nicht auf Deutschland", betont Demuth abschließend. (PM/Red)


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