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Pressemitteilung vom 20.08.2025    

Hausaufgabenüberprüfung: FREIE WÄHLER kritisieren Bildungsminister Teuber

Zum Schuljahresstart 2025/2026 hat Bildungsminister Sven Teuber unangekündigte Hausaufgabenüberprüfungen abgeschafft. Die parlamentarische Gruppe FREIE WÄHLER im Landtag sehen darin ein falsches Signal und warnen vor langfristigen Folgen für die Bildung.

Symbolbild (KI-generiert)

Mainz/Region. Bildungsminister Sven Teuber hat zum Beginn des neuen Schuljahres 2025/2026 bekanntgegeben, dass unangekündigte Hausaufgabenüberprüfungen künftig nicht mehr stattfinden sollen. Die parlamentarische Gruppe FREIE WÄHLER im Mainzer Landtag kritisieren diese Entscheidung scharf und sehen darin einen Schritt in die falsche Richtung.

Kritik an fehlendem Leistungsanspruch
Die Freien Wähler betonen, dass der Leistungsgedanke an Schulen nicht ohne Grund fest verankert sei. Unangekündigte Überprüfungen hätten einen wichtigen Beitrag geleistet, um nachhaltiges Lernen zu fördern und kurzfristigem "Bulimie-Lernen" entgegenzuwirken. Mit der Abschaffung gehe ein zentrales Element verloren, das Schülerinnen und Schüler auf künftige Belastungen vorbereite.

Stress als Teil des Lernprozesses
Nach Ansicht der Freien Wähler gehört auch der Umgang mit Stresssituationen zum Schulalltag. Wer im Erwachsenenleben erfolgreich bestehen wolle, müsse lernen, mit Druck umzugehen. Die Schule sei eine entscheidende Vorbereitung auf die Herausforderungen des späteren Lebens. Deshalb dürfe sie nicht zu einem Schonraum werden, in dem Leistungsanforderungen stetig reduziert würden.




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Sorge um Bildungsqualität
Die Fraktion warnt, dass der Ansatz des Bildungsministers das Prinzip "fördern und fordern" untergrabe. Nachhaltiges Lernen sei ohne gewisse Leistungsüberprüfungen nicht möglich. Auch viele Lehrkräfte teilten diese Einschätzung. Besonders kritisch sehen die Freien Wähler die Entwicklung im größeren gesellschaftlichen Kontext, in dem nach ihrer Auffassung Leistungsanforderungen zunehmend infrage gestellt werden.

Gesellschaftlicher Kontext
In diesem Zusammenhang verweisen die Freien Wähler auf weitere Entwicklungen wie Bundesjugendspiele ohne Wettkampfcharakter oder Diskussionen um die Vier-Tage-Woche. Diese Beispiele zeigten einen Trend hin zu einer "Gratiskultur", die das Bewusstsein für Anstrengung und Leistung schwäche. Bildung sei nach Überzeugung der Freien Wähler kein unverbindliches Freizeitangebot, sondern Arbeit, die auch unangenehm sein könne.

Mit ihrer Kritik wollen die Freien Wähler auf die möglichen Folgen aufmerksam machen und verdeutlichen, dass Bildung ohne klare Anforderungen und Leistungsnachweise an Qualität verliere. (PM/bearbeitet durch Red)


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