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Pressemitteilung vom 10.08.2025    

Herkunftssprachunterricht in Rheinland-Pfalz wird ausgebaut

Der Herkunftssprachunterricht an Schulen in Rheinland-Pfalz wird erweitert. Bildungsminister Sven Teuber kündigt die Einführung von Mazedonisch als neue Sprache an und betont die Bedeutung einer Willkommenskultur.

An einer Schule in Koblenz wird sogar mandarin (chinesisch) unterrichtet. (Fotoquelle: Pixabay)

Mainz. Der Herkunftssprachunterricht an rheinland-pfälzischen Schulen wird zum neuen Schuljahr um Mazedonisch ergänzt. Dies wird dann die 20. angebotene Sprache sein, wie Bildungsminister Sven Teuber (SPD) der Deutschen Presse-Agentur in Mainz mitteilte. Der Start soll zunächst im Schulaufsichtsbezirk Koblenz erfolgen.

Dieser Unterricht richtet sich an Kinder mit Migrationshintergrund, um die Mehrsprachigkeit zu fördern. Angeboten werden drei bis fünf Wochenstunden von der Grundschule bis zum Ende der 10. Klasse, wenn die Kapazitäten ausreichen und mindestens zehn Schüler einen solchen Kurs belegen möchten. Das Spektrum der schon länger angebotenen Sprachen reicht von Albanisch bis Ungarisch.

Zuwanderern ein Zuhause bieten
Im Westerwald sind auf verschiedenen Schulen unter anderem bereits folgende Muttersprachen-Kurse zustande gekommen:

Arabisch in Montabaur, Neuwied und Westerburg

Türkisch in Bad Hönningen, Unkel, Rheinbreitbach, Höhr-Grenzhausen, Ransbach-Baumbach, Selters, Salz, Herschbach, Montabaur, Nentershausen, Wirges, Siershahn, Bad Marienberg, Rennerod, Neuwied, Betzdorf, Herdorf, Hamm, Wissen, Gebhardshain und Hachenburg




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Russisch in Linz am Rhein, Höhr-Grenzhausen, Dierdorf, Montabaur, Bad Marienberg, Neuwied, Altenkirchen, Weyerbusch, Straßenhaus und Hamm.

"Da sieht man, dass wir längst in der Einwanderungsgesellschaft sind und dann auch die Willkommenskultur brauchen für die Menschen, die hier ankommen, damit wir ihnen ein Zuhause bieten", sagte der SPD-Politiker.

Detaillierte Informationen für Schulen und Eltern stehen auf dem Bildungsserver Rheinland-Pfalz bereit.

Teuber kritisiert fehlende Willkommenskultur
Teuber berichtete von einem Besuch bei einem Feriensprachkurs. "Mich hat berührt, wie schnell dort gelernt werden will", sagte er. "Schockiert hat mich aber, dass die meisten weg aus Deutschland wollen. Die wollen nach London, nach Skandinavien, in viele Länder, aber die wenigsten wollen hier bleiben."

Teuber schloss daraus, dass sich die Kinder mit Migrationshintergrund bei uns nicht willkommen fühlen würden. Dadurch würden uns Kompetenzen verloren gehen, die wir in Deutschland dringend brauchen.
(dpa/Bildungsserver/Red)


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